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Russlanddeutsche

 

Die letzten einheimischen Schüler gingen 2004

Berliner Schule unterrichtet ausschließlich Zuwandererkinder  Die Information schlug hohe Wellen. In Berlin, so meldete Anfang Juni eine Nachrichtenagentur, gebe es eine Schule, an...

Kühe und Heilschlamm zum Überleben

Der Altai im Westen Sibiriens hat zwei große Probleme: Armut und Landflucht Für Anna Kaiser aus dem kleinen Dorf Schumanowka im westsibirischen Altaiskij...

Heimatvertrieben – einmal quer durch Russland

Seit bald 60 Jahren lebt Ursula Rossmeisel als Staatenlose in Russland. Nach Kriegsende wurde sie von den Sowjets aus Deutschland zum Arbeitsdienst verschleppt. Nun...

Bundestagswahlkampf wirft Schatten voraus

Falls die Unionsparteien CDU und CSU nach einer möglichen Bundestagswahl im September an die Macht kommen sollten, könnte es eine neue „Richtungsentscheidung“beim Thema Zuwanderung...

„Uns laufen die deutschen Gärtner weg“

Warum eine Aussiedlerin nicht Mitglied im Kleingartenverein werden darf  Lydia Reschetnikowa lebt in Celle, stammt aus Kasachstan und wünscht sich einen kleinen Garten....

Das Licht verglimmt nie

Geboren als Bauer an der Wolga, gestorben als Kapuziner in einem westfälischen Kloster: Ernst Benz´ Biografie „Ein Leben der Liebe“ erzählt das Leben des...

Mehr Denken, mehr Aktivität, mehr Zukunft

Seit dem 15. Januar 2005 gibt es neben Almaty auch in Ust-Kamenogorsk einen DAAD-Alumni-Verein. Die Sprachassistentin Solveig Bartusch sprach mit den Initiatoren, Nailja Schtykowa,...

„Der Kaspische Raum birgt für die deutsche Wirtschaft großes Potenzial“

Der ständige Vertreter des Botschafters in Almaty, Joachim Frhr. von Marschall, über die Ergebnisse der Delegationsreise nach Aktau sowie über Änderungen in der Zusammenarbeit...

Kasachstan-Reise: Kemper zieht positive Bilanz

Vom 5. bis zum 10. Juni besuchte der Spätaussiedlerbeauftragte Hans-Peter Kemper mit einer Begleitdelegation die Republik Kasachstan. Ziel der Reise, die nach Almaty und...

„Es findet eine Neuformierung statt“

Der Spätaussiedlerbeauftragte Hans-Peter Kemper in einem Gespräch mit der DAZ über das Ziel seiner Kasachstanreise und die Förderung der deutschen Minderheit in dem Land...
Claudia Schwaiger studiert Konferenzdolmetschen (Französisch und Russisch) an der Karl-Franzens-Universität in Graz, Österreich, und ist spezialisiert auf das Lernen von Sprachen und Kulturen. Derzeit arbeitet sie als Praktikantin bei der DAZ.

Sprachtandem – Fremdsprachenlernen aus erster Hand

Wer schon immer Deutsch lernen wollte, sollte sich Beispiel an unseren Tandem-Lernern nehmen. Seit die DAZ die Initiative zum Sprachaustausch startete, haben sich schon...

Tandem-Anzeige | Claudia Schwaiger

Mein Name ist Claudia Schwaiger und ich bin eine Sprachstudentin aus Graz, Österreich. Von Juli bis Ende September 2017 mache ich ein Praktikum in...

Tandem-Anzeige | Linda Winkler

Mein Name ist Linda Winkler, ich bin 24 Jahre alt und komme aus Österreich. Seit September 2016 lebe ich mit meinem Mann in Almaty....

Tandem-Anzeige | Dominik Urak

Mein Name ist Dominik Urak und ich bin Student aus Wien. Im Juli und August 2017 mache ich ein Praktikum in Almaty. Weil ich...

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#humansofastana Tengiz Katscharidze erzählt:

"Im Jahr 2001 habe ich mein Studium in Georgien an einer deutschsprachigen Fakultät für Wirtschaft und Recht abgeschlossen. Daraufhin fand ich heraus, dass die GTZ (Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, Anm. d. Red.) Stipendien für Absolventen aus der GUS-Region verteilt und es einem ermöglicht, in Deutschland an Projekten in den Bereichen Landwirtschaft und Management mitzuarbeiten. Deutschland hat mich schon immer interessiert, weil meine Familie der deutschen Kultur und Sprache seit jeher sehr nahe steht. Meine Mutter ist Professorin für Deutsch an einer Universität in Georgien.

So bin ich dann über die GTZ für ein zweijähriges Studium nach Deutschland gegangen. Dort habe ich auch meine Ehefrau Assel kennengelernt. Sie war ebenfalls Stipendiatin dieses Programms. Vielleicht war es Schicksal, dass wir uns dort getroffen haben. Es war eine sehr lustige und interessante Zeit – eine der schönsten in meinem Leben!

Nach dem Studium lebten Assel und ich zuerst ein Jahr lang getrennt, da wir beide nach unserem Abschluss in unsere Heimatländer zurückkehrten. Aber wir sind über das Internet und Telefon in Kontakt geblieben.

Die Verbindung zwischen Georgien und Kasachstan war damals sehr schlecht. Es gab keinen Direktflug, meine erste Reise nach Kasachstan dauerte daher 48(!) Stunden. Von Tiflis nach Baku bin ich mit dem Bus gefahren, von Baku nach Taschkent habe ich das dann Flugzeug genommen. In Taschkent bin ich in das nächste Flugzeug gestiegen und nach Almaty geflogen. Von Almaty habe ich dann den Zug nach Astana genommen. Und das alles nur, weil ich Assel wiedersehen wollte. Und das war auch noch im Winter. Man kann sagen, dass das ein kleiner Kultur- und Klimaschock für mich war. Ich konnte in Astana bei -35° Celsius kaum atmen. Aber es hat sich gelohnt!

Im Sommer 2005 haben wir endlich geheiratet und dann zehn Jahre lang in Georgien gelebt. Im Jahr 2014 sind wir zusammen mit unseren Kindern nach Astana gezogen. Hier konnte ich weiter meiner Lieblingstätigkeit nachgehen. Im Moment leite ich das „Café Tselinnikov“ und vor Kurzem haben wir noch ein paar interessante Lokale in Astana aufgemacht, die Bars „Punkt P“ sowie „404Barnotfound“.

Inzwischen leben und arbeiten wir hier so schon seit über drei Jahren und fühlen uns in Astana sehr wohl."
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