Nach mehr als neun Monaten des Verhandelns soll die deutschen Maschinenbaufirma Claas KGaA mbHb noch im August einen Investitionsvertrag zur Errichtung eines Montagewerkes in Petropawlowsk unterzeichnen. Das berichtet Forbes Kasachstan unter Berufung auf den Akim der Region Nordkasachstan, Kumar Aksakalow. Demzufolge soll sich die kasachische Regierung auch dazu verpflichten, das Projekt mit bis zu 25 Prozent zu subventionieren. Schon in der aktuellen Erntesaison kommen 30 Mähdrescher der Marke Claas in Petropawlowsk zum Einsatz. Für nächstes Jahr wird erwartet, dass mindestens zehn Prozent vor Ort produziert werden.

„Die Deutschen haben alles sehr sorgfältig bewertet und abgewogen. Die Produktion wird in der ehemaligen Anlage von „Kastechmasch“ stattfinden. Jetzt untersuchen sie unsere industrielle Basis, um die notwendige lokale Produktion zu gewährleisten. Wir arbeiten parallel am Maschinenbau. Wir können die Hydraulik machen und noch einige mehr oder weniger einfache Konstruktionen. Aber es [das Assembling] muss beginnen, so Aksakalow.

Claas hatte 2017 einen Jahresumsatz von 3,76 Millionen Euro. Gleichzeitig mit Claas beginnt ein weiteres deutsches Agrarunternehmen mit der Montage in Petropawlowsk: die Firma Horsch, die sich auf Sämaschinen und Traktoren spezialisiert. Die Region Nordkasachstan kann seit dem Beginn das Jahrhunderts steigende Investitionen verzeichnen.

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