Die deutsche Stiftungslandschaft in Kasachstan und Zentralasien ist seit dieser Woche um einen Farbtupfer reicher. Am Dienstag eröffnete die Rosa-Luxemburg-Stiftung, die der Partei „DIE LINKE“ nahesteht, ihr erstes Büro in Almaty. Die neue Regionalleiterin Marlies Linke stellte bei einem festlichen Empfang ihr Team vor, das zunächst aus zwei Projektmanagern, einer Bürokraft und einer Buchhalterin bestehen wird.

Eine Konferenz zu sozioökonomischen Aspekten des chinesischen Seidenstraßenprojekts gab am Dienstag einen Vorgeschmack darauf, in welche inhaltliche Richtung die Arbeit gehen wird. Linke kündigte an, dass es eine Serie von gemeinsamen Veranstaltungen mit der Deutsch-Kasachischen Universität (DKU) geben solle, die als Mitorganisatorin der Konferenz auftrat. Laut der Vorstandsvorsitzenden der Rosa-Luxemburg-Stiftung Dagmar Enkelmann soll das Büro dazu dienen, den Dialog in der Region zu fördern. „Außerdem wollen wir, dass auch in Deutschland der Blick auf Zentralasien weiter wird und dass man sich mehr Gedanken über die Entwicklungen in der Region macht.“

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Zur Eröffnung war mit André Hahn auch Besuch aus dem Bundestag angereist. Der Linken-Abgeordnete hob unter anderem hervor, wie wichtig die Arbeit mit Akteuren der Zivilgesellschaft sei. Die Aufgabe der Stiftung werde es sein, „Brücken zu schlagen“, sagte Hahn mit Blick auf die Beziehungen zwischen den zentralasiatischen Ländern.

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