An der Deutsch-Kasachischen Universität blickten Studenten des vierten Studienjahres zurück: mit Dankbarkeit, aber auch mit etwas Wehmut, dass das Studium sich schon dem Ende entgegenneigt.

Am 5. November luden die Studenten der Deutsch-Kasachischen Universität (DKU), die kurz vor ihrem Abschluss stehen, ihre Professoren und jüngere Studenten zu einem Feiertag ein. Was für ein Feiertag, fragen Sie? Eigentlich haben wir diesen Tag selbst zum „Tag der Studenten des vierten Studienjahres der Internationalen Beziehungen an der DKU“ erklärt, um auf unser Studium an der Deutsch-Kasachischen Universität zurückzublicken.

Anfangs dachten wir, dass kaum jemand zu unserem selbsterklärten Feiertag kommen würde, vielleicht ein paar Professoren. Aber zu unserer Überraschung kamen dann doch viele Gäste. Als alle versammelt waren, begannen wir mit einigen Präsentationen über die einzelnen Jahre unseres Studiums. Erinnert wurde auch an Zitate von Professoren, ihre „Perlen“ aus vier Jahren. Manchmal waren sie selbst überrascht und fragten lachend: „Habe ich das so gesagt? Wann?“ Es gab sogar ein paar Parodien auf die Professoren, die diese mit einem ausgezeichneten Sinn für Humor nahmen.

Zwischen den Präsentationen gab es auch musikalische Aufführungen, zu denen viele mitsangen.

Außerdem wurde von der Gruppe „Alma Team“, die seit März 2012 Stadtführungen für Ausländer auf Deutsch und Englisch anbietet, eine kleine Ausstellung organisiert, die sich für die Stadtführungen für Ausländer auf Deutsch und Englisch seit März 2012 engagiert.

Am Ende der Veranstaltung baten wir die Professoren, ein paar Worte zu sagen, um den Abend abzuschließen und zum kleinen Festessen überzugehen. „Ehrlich gesagt scheint es mir, dass wir uns heute schon voneinander verabschieden, und es ist ein bisschen traurig“, sagte Professor Panfilow. „Aber sie haben die Diplomarbeit noch nicht abgegeben, also ist noch alles in unseren Händen“, – scherzten andere Professoren. Das heißt, hoffentlich haben sie gescherzt… Frau Professor Wolkowa sagte etwas sehr Wichtiges: „Diese studentische sorglose Zeit wird sich nie wiederholen, sie können noch eine andere Ausbildung oder ein Masterstudium machen, aber das wird schon ein anderes Leben sein“. Das haben an diesem Abend alle verstanden. Es war wie ein kurzes, aber gleichzeitig langes und besonders tolles Leben, trotz des wirklich strengen Studiums. Und Gott sei Dank habe ich dieses Leben an der DKU gewählt, da man solch eine warme Atmosphäre sehr selten findet.

Von Nurgul Zhazykbayeva

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