Kasachstan und Deutschland wollen ihre strategische Partnerschaft in Politik, Handel und Wirtschaft stärken.

Der Fokus soll dabei vor allem auf den Bereichen Bildung und Industrie 4.0 liegen. Das wurde Anfang der Woche bei einem Treffen von Staatsminister Niels Annen mit dem Außenminister Kasachstans Kairat Abdrachmanow besprochen. „Die Kooperation zwischen Deutschland und Kasachstan ist in vielen Bereichen nachhaltig. Regelmäßiger Kontakt zwischen dem Präsidenten Kasachstans, Nursultan Nasarbajew, dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und Kanzlerin Angela Merkel haben höchste Priorität“, so Abdrachmanow. Er hob außerdem das Potenzial in den Domänen Handel, Wirtschaft und Investment hervor. Bei dem Treffen wurde auch betont, dass Kasachstan wirtschaftlich wie politisch auch weiterhin der wichtigste Partner in Zentralasien für Deutschland ist. Außerdem drückte die kasachische Seite ihre Unterstützung für Deutschlands Bewerbung um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat aus. 2017 betrug der Handelsumsatz zwischen beiden Ländern 4,86 Milliarden Euro. Außerdem seien 345 Millionen Euro in die kasachische Wirtschaft investiert worden. Dabei entfielen 90 Prozent der deutschen Investitionen auf die verarbeitende und chemische Industrie, die Baustoffproduktion, den Transportsektor und die landwirtschaftliche Produktion.

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