Das Zentrum soll der kasachischen Gemeinschaft in Deutschland zur Unterstützung von kulturellen, geschäftlichen und bildungspolitischen Aktivitäten dienen.

Kasachstan ehrt in diesem Jahr seinen Nationaldichter Abai Kunanbajew anlässlich seines 175. Geburtstags. Die Gedenkaktivitäten reichen dabei weit über die kasachischen Grenzen hinaus und liefern neue Impulse für die kulturelle Zusammenarbeit zwischen Kasachstan und seinen Partnerländern – darunter auch Deutschland. Ein Zeichen dafür ist das neue Abai-Haus („Abai Uii“) in Berlin, das am 1. November feierlich eröffnet wurde.

Die Eröffnung fand mit Unterstützung des kasachischen Informationsministeriums, des Außenministeriums, des Fonds „Otandastar“ und der „Weltassoziation der Kasachen“ pandemiebedingt im Online-Format statt. Dabei stellten die Initiatoren das Haus vor, welches den Charakter eines Kultur- und Geschäftstreffpunktes haben soll. Ziel ist es, gemeinsame Projekte zu realisieren, um so die kulturellen, geschäftlichen und bildungspolitischen Aktivitäten der kasachischen Gemeinschaft in Deutschland besser voranzubringen.

Abai-Häuser bereits auch in anderen Ländern eröffnet

Von Seiten des kasachischen Informationsministeriums nahm der stellvertretende Vorsitzende des Komitees für die Entwicklung interethnischer Beziehungen Jerkin Ujsimbajew an der feierlichen Eröffnung teil. Mit Muchtar Karibai war auch ein Vertreter des kasachischen Außenministeriums vertreten. Karibai leitet das Amt für Zusammenarbeit mit der kasachischen Diaspora in der Konsularabteilung des Ministeriums. Weitere Teilnehmer der Veranstaltung waren Kuanysch Amirgasiew, Kulturattaché der kasachischen Botschaft in Deutschland, die Geschäftsführerin der Deutsch-Kasachischen Gesellschaft Galina Nurtasinowa und der stellvertretende Vorsitzende von Otardastan Magauia Sarbasow.

Der Fonds ist aktuell dabei, auch in zahlreichen anderen Ländern ähnliche Begegnungszentren wie das Abai-Haus in Berlin zu eröffnen. So existieren weitere Kultur- und Geschäftshäuser bislang im russischen Omsk, in der usbekischen Hauptstadt Taschkent sowie in der Bosporus-Metropole Istanbul.

cstr

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