Die Frankfurter Buchmesse 2022 (FBM) schloss am 23. Oktober ihre Tore. Das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR Verlag) sowie der Literaturkreis der Deutschen aus Russland waren zum ersten Mal dabei und stellten ihre aktuellen Publikationen, u. a. die letzten Anthologien und Almanache mit Werken vorwiegend russlanddeutscher Autorinnen und Autoren sowie Kunstmonografien und Sammelbände von Malerinnen und Malern vor.

Der gemeinsame Bücherstand wurde an allen fünf Tagen rege besucht, es fanden zahlreiche und spannende Gespräche u. a. mit Medienvertretern, Verlegern und anderen Messebesucherinnen und -besuchern statt. Es hat sich während dieser Gespräche oft bestätigt, dass die Mehrheitsgesellschaft bzw. die bundesdeutsche Öffentlichkeit noch nicht viel darüber weiß, wer Russlanddeutsche eigentlich sind und durch welche Besonderheiten sich ihre Geschichte und Kultur auszeichnen. Es besteht deshalb weiterhin ein großer Aufklärungsbedarf.

Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse organisierte zudem die Interessengemeinschaft der Deutschen aus Russland in Hessen (IDRH) am 20. Oktober in Kooperation mit dem BKDR und dem Literaturkreis eine Lesung im DJR Bildungs- und Kulturzentrum in Frankfurt. Viktor Funk, Autor und Journalist, stellte bei der Lesung seinen neuen Roman „Wir verstehen nicht, was geschieht“ vor, der im August 2022 im Verbrecher Verlag erschienen ist. Max Schatz präsentierte seinen Sammelband „Nihilschwimmer“ (Sonettenkränze). Oleg von Riesen umrahmte die Lesung musikalisch. Moderiert wurde die Lesung von Katharina Martin-Virolainen und Artur Rosenstern. bkdr

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