Für die DSD-Schüler in Almaty stehen wichtige Deutschprüfungen vor der Tür. Unsere Autoren von der Nazarbayev Intellectual School für Biologie/Chemie und vom 18. Gymnasium haben in der DAZ schon einmal vorgelegt und über Themen geschrieben, die ihnen am Herzen liegen.

Mehrsprachigkeit und mehrsprachige Ausbildung

Auf der Welt gibt es Tausende von Sprachen. Ein Blick auf die Entwicklung zeigt, dass es in der modernen Welt wertvoll ist, mehrere Sprachen zu beherrschen. Das Wort „Mehrsprachigkeit“ hat mehrere Bedeutungen: Es meint zum einen die Fähigkeit einer Person, mehrere Sprachen zu sprechen; und zum anderen die Verwendung von mehreren Sprachen in einer Stadt, einer Gesellschaft, einem Land usw.

In Kasachstan leben mehr als 125 Ethnien, deswegen kennen die Menschen verschiedene Sprachen. Kasachisch und Russisch werden überall gesprochen. Aber die Menschen in Kasachstan sprechen nicht nur diese zwei Sprachen, sondern auch Uigurisch, Türkisch, Usbekisch, Dunganisch, Koreanisch usw. In Kasachstan arbeiten 170 Sprachzentren, die den Menschen kostenlos beim Sprachenlernen helfen. In der Schule werden Kasachisch, Russisch und Englisch unterrichtet, weil diese Sprachen obligatorisch sind.

Es gibt drei Arten von Mehrsprachigkeit, die von dem Alter, in denen die Sprache gelernt wird, abhängig sind. Die erste Art ist die simultane Mehrsprachigkeit, wenn man von Geburt an mehrere Sprachen in der Familie lernt und spricht. Die zweite ist die sukzessive Mehrsprachigkeit, wenn man mit einer Sprache aufwächst und andere Sprachen in der Schule lernt. Die dritte Art ist das Erlernen der Sprache, wenn man erwachsen ist. In Kasachstan sind alle drei Arten der Mehrsprachigkeit verbreitet.

Mit Sicherheit kann ich sagen, dass die Mehrsprachigkeit notwendig und hilfreich für Menschen in der modernen Welt ist. Ich selbst komme aus einer bilingualen Familie, deswegen kann ich seit meiner Kindheit Russisch und Kasachisch sprechen. Seit der ersten Klasse lerne ich in der Schule Englisch und seit der siebten Klasse Deutsch.

In meiner Schule lernen wir multilingual. Bis zur zehnten Klasse lernen wir alle Fächer auf Russisch und Kasachisch, und nach der zehnten Klasse fangen wir an, auf Englisch zu lernen. Ich finde diese Lehrmethode sehr effektiv, weil die Schüler Quellen auf Englisch finden und analysieren sollen. Diese Methode hilft mir nicht nur, selbständig zu sein, sondern gibt mir auch die Möglichkeit, von ausländischen Lehrern Hilfe zu bekommen.

Um es einmal zusammenzufassen: Mehrsprachigkeit und mehrsprachige Ausbildung sind wichtig, weil man durch die Sprachen mit vielen Menschen kommunizieren und das Allgemeinwissen erweitern kann. Je mehr Sprachen man beherrscht, desto einfacher ist es auch, einander zu verstehen.

Arina Karabekova

Was kann man für die Umwelt Gutes tun?

Warum ist das ökologische Problem in unserer Zeit ein Hauptproblem? Ich denke, dass jeder Mensch über dieses Problem nachgedacht hat. Aber was können alle Leute machen, um die Umwelt zu schützen? Ich versuche, in diesem Artikel auf einige Fragen zum Thema Umweltschutz zu antworten.

Was bedeutet das Wort Umweltschutz? Es bezeichnet die Gesamtheit aller Maßnahmen zum Schutz der Umwelt, um die Gesundheit des Menschen zu erhalten. Der Umweltschutz hat mehrere Funktionen und beinhaltet verschiedene Prinzipien. Er beugt Beeinträchtigungen der Umwelt vor, drängt sie zurück und stellt Naturressourcen wieder her, soweit das möglich ist. Um die Umwelt zu schützen und damit die Welt zu verbessern, hat jeder von uns viele Möglichkeiten.

Im Sommer 2021 fand ein Online-Interview mit Frau Dagmar Schreiber online statt, wo Frau Schreiber Fragen der Schüler zum Thema „Umweltschutz“ beantwortet hat. Das Interview war sehr interessant; wir haben dabei die aktuellen Hauptprobleme für die Umwelt besprochen und Lösungen dafür gesucht haben. Frau Schreiber hat von ihren eigenen Erfahrungen erzählt und uns einige Tipps gegeben, die nützlich sind. Einige davon möchte ich vorstellen.

Erstens ging es darum, wie man Energie sparen kann. Einige Dinge sind denkbar einfach, aber doch nicht für jedoch selbstverständlich: Zum Beispiel, dass man das Licht ausschaltet, wenn man es nicht braucht, oder den Fernseher ausschaltet, wenn man in einem anderem Zimmer ist. Außerdem kann man wiederaufladbare Akkus statt Einwegbatterien verwenden. Man spart so nicht nur Energie, sondern schützt auch die Umwelt.

Wichtig ist ebenfalls, Wasser zu sparen. Wir brauchen es als Quelle, um zu leben. Deswegen soll jeder einen Zahnputzbecher benutzen, lieber duschen als baden, und beim Zähneputzen den Wasserhahn abdrehen. Benutzt man den Geschirrspüler oder die Waschmaschine, sollte man sie im Ökoprogramm laufen lassen. Und drittens sollte man Flaschen, Papier oder anderen Müll fachgerecht entsorgen, um die Umwelt sauber zu halten. Obwohl all diese Tipps banal erscheinen, können sie in ihrer Gesamtheit großen Nutzen bringen. Durch das Interview habe ich noch besser verstanden, dass die Natur unsere Hilfe braucht.

Warum soll man die Umwelt schützen? Wir sind der Grund dafür, warum der Umweltschutz überhaupt notwendig ist, denn kein anderes Lebewesen auf dem Planeten greift so destruktiv in die Natur ein wie wir Menschen. Wir können unser Verhalten verbessern, wenn wir einige Ratschläge annehmen, die für unsere Umwelt gut sind. Wenn wir alle für die Umwelt etwas Gutes tun, wird unsere Welt besser.

Luisa Vatutina

Die psychische Gesundheit der Stadtbewohner

Die psychische Gesundheit ist die Grundlage des Wohlbefindens eines jeden Menschen. Unter modernen Lebensbedingungen ist ein Mensch ständig im Stress, was sich auf seine Psyche nachteilig auswirkt.

Die Weltgesundheitsorganisation definiert die psychische Gesundheit als einen Zustand des Wohlbefindens, in dem eine Person ihr eigenes Potenzial entfalten, produktiv arbeiten und zum Leben ihrer Gemeinschaft beitragen kann. Sie ist sehr eng mit der körperlichen Gesundheit verbunden: Wenn eine Person psychisch nicht gesund ist, fühlt sie sich meist auch physisch nicht wohl. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, den eigenen mentalen Zustand zu überwachen. Besonders Bewohner von Großstädten sind hier ständigen Belastungen ausgesetzt. Äußere Faktoren, die den psychischen Zustand eines Menschen beeinflussen, sind etwa die Wohnsituation, die allgemeine Atmosphäre, Stress, oder Lärm. Im urbanen Umfeld gibt es viele Situationen, die Druck auf die menschliche Psyche ausüben, denn jede mittlere oder große Stadt ist in ständiger Bewegung, und so ist man zum Beispiel ständigen Hintergrundgeräuschen ausgesetzt.

Auch Licht, und hier vor allem die Nachtbeleuchtung, kann die Psyche reizen. Der Schlaf ist einer der wichtigsten Prozesse des menschlichen Lebens, und jede Verletzung hat schwerwiegende Folgen. Während des gesunden Schlafs produziert der menschliche Körper das Hormon Melatonin, das den Schlaf steuert und nachts produziert wird. Seine Produktion ist lichtabhängig, und die ständige Beleuchtung einer städtischen Umgebung begrenzt die Hormonproduktion, was zu Schlafstörungen, ständigem Müdigkeitsgefühl oder sogar zur Schlaflosigkeit führt.

Trotz der oben genannten Probleme haben Stadtbewohner jedoch auch viele Vorteile, wie etwa ein ausgeprägtes öffentliches Umfeld. Der Mensch braucht soziales Leben, Kommunikation und Nähe. Um es noch einmal mit Blick auf die Definition der WHO zu sagen: Der Mensch hat in einer Stadt mehr Möglichkeiten, „sein eigenes Potenzial zu verwirklichen“.

Insgesamt sollte jeder Mensch nicht nur auf seine körperliche, sondern auch auf seine geistige Verfassung achten. Dazu gehört, regelmäßig Pausen einzulegen, und sich vom Stress abzulenken. Es wäre schön, wenn die Menschen mehr Zeit in der Natur und mit der Familie und Freunden verbringen würden. Eine kurze Auszeit vom Stress hilft dabei, den mentalen Zustand zu bewahren, was wiederum die Produktivität steigert.

Nadira Tokhtarova

Gesunder Schlaf: Schlüssel zur Gesundheit

Es gibt eine Redensart des amerikanischen Unternehmers und Motivationstrainers Jim Rohn: „Kümmere dich um deinen Körper. Es ist der einzige Ort, den du zum Leben hast.“ Das bedeutet, dass Menschen sich um ihre Gesundheit sorgen sollen, um nicht krank zu werden. Zur Gesundheit gehören gesundes Essen und eine aktive Lebensweise, etwa durch Sport. Ebenso wichtig ist auch, dass man gesund schläft.

Betrachtet man die Entwicklung der letzten Jahre, so kann man feststellen, dass Menschen immer mehr arbeiten und lernen. Deswegen haben sie weniger Zeit, um zu schlafen. Am Anfang erscheint es einem nicht so problematisch, jeden Tag etwas weniger zu schlafen. Aber auf Dauer ist Schlaflosigkeit ein Hauptgrund für Depressionen, Übergewicht, oder andere Krankheiten wie Diabetes.

Warum ist gesunder Schlaf noch wichtig? Weil während des Schlafs die Informationen, die man im Wachzustand aufnimmt, weiterverarbeitet und im Gedächtnis gespeichert werden. Auch die Immunabwehr wird während des Schlafs durch die Produktion der Killerzellen, Antikörper und speziellen Abwehrzellen gestärkt. Gesunder Schlaf ist die Voraussetzung nicht nur für psychische, sondern auch für physische Erholung: Dank der Wachstumshormone, die beim Schlaf ausgeschüttet werden, regenerieren sich die Knochen, Muskeln und inneren Organe.

Worauf man auch achten sollte, sind die vier Schlafphasen, die es gibt: Einschlafen, leichter Schlaf, Tiefschlaf, REM-Schlaf („rapid eye movement“, auf Deutsch „schnelle Augenbewegung“). Der REM-Schlaf wird auch Traumschlaf genannt. Während des Schlafs sollte keine der oben genannten Schlafphasen gestört werden, weil das die Qualität des Schlafs insgesamt beeinträchtigt.

Würde man mich persönlich fragen, ob ich genug schlafe, würde ich antworten, dass ich in letzter Zeit oft nicht ausschlafe, weil ich während des Schuljahrs sehr beschäftigt bin und meine Hausaufgaben bis Mitternacht mache. Es ist bekannt, dass man circa acht Stunden in der schlafen sollte; am besten in der Zeitperiode von 22 Uhr bis 6 Uhr. Ansonsten hat man während des Tages Konzentrationsdefizite und eine schwächere Denkfähigkeit.

Fazit: Gesunder Schlaf spielt eine wesentliche Rolle für die Gesundheit des Menschen, und ohne ihn hat man kein vollwertiges Leben. Im Volksmund heißt es: „Der Schlaf ist die beste Medizin“.

Tamerlan Kudaibergenov

Verbot von Psychostimulanzien

„Psychostimulanzien“ sind psychoaktive Substanzen, die den Organismus anregen. Je nach Anwendung unterscheidet man medizinische Psychostimulanzien und freizeitkonsumierte Psychostimulanzien. Auch gesunde Menschen wenden psychoaktive Substanzen an, um ihre kognitiven Fähigkeiten zu steigern. Um diese soll es hier gehen. Ihre Wirkung wird als Neuro-Enhancement oder Gehirndoping genannt. Besonders beliebt ist hier Kaffee, denn der Koffein, der den er enthält, wirkt als ein solcher Neuro-Enhancer. Andere Produkte, die Koffein enthalten, sind Teeblätter, Kakaobohnen, Cola und Energy-Drinks.

In der modernen Welt des 21. Jahrhunderts, wo die Bedeutung der Gehirnleistungen immer mehr zunimmt, sind solche psychoaktive Substanzen der Ausweg für viele. Koffein wird oft konsumiert, um die Wachsamkeit zu erhöhen, Müdigkeit zu lindern und die Konzentration zu verbessern. Zum Beispiel benutzen Schüler Koffein, um während der Prüfungen konzentriert zu sein, Energie zum Lernen zu haben usw. Ohne Koffein oder andere Psychostimulanzien würde das Alltagsleben schwieriger, weil die Menschheit an sie gewöhnt ist.

Obwohl psychoaktive Substanzen Vorteile haben, kann man von vielen von ihnen abhängig werden. Auch zu viel Koffein kann über einen längeren Zeitraum negative Auswirkungen haben, so dass der Körper eine Toleranz dafür entwickelt und immer mehr fordert. Dadurch werden Menschen abhängig und haben Schwierigkeiten, sich von ihrem „Laster“ zu lösen. Das hat zur Folge, dass die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen leiden.

Wenn man zu viel Psychostimulanzien konsumiert, bekommt man außerdem eine Überdosierung. Überdosierungen von Stimulanzien können je nach Substanz Bluthochdruck, Herzrasen, Schweißausbrüche und Übelkeit bewirken.

Lohnen sich also die positiven Wirkungen von Neuro-Enhancers wirklich, oder überwiegen die Nebenwirkungen? Diese Frage ist der Gegenstand einer ethischen Diskussion. Der Begriff „Gehirndoping“ als andere Bezeichnung für Neuro-Enhancers ist klar negativ konnotiert, weil „Gehirndoping“ an das Doping im Sport erinnert. Viele übersehen aber, dass es nur wenige Neuro-Enhancer gibt, die nachhaltig positive Wirkungen bringen. Die Wirkung von Koffein zum Beispiel ist nicht langfristig, sondern ist nur auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt. Der Wunsch nach einer besseren Gehirnleistungen bleibt damit eher ein Einbildung.

Amina Kozhamkulova

Corona und seine Auswirkungen

Seit fast zwei Jahren verändert das Coronavirus unsere Welt stark. Bis heute zwingt die Krankheit uns bestimmt Beschränkungen auf. Wir sollen täglich Vorsichtsmaßnamen einhalten, Maske tragen, Abstand halten und auf Veranstaltungen mit vielen Menschen verzichten, um uns und unsere Liebsten zu schützen. Doch was genau ist eigentlich COVID-19?

Die Website www.gesund.bund.de liefert fachlich geprüfte Informationen zu Krankheiten. Laut der Seite wird die Infektionskrankheit COVID-19 ausgelöst, wenn SARS-CoV-2 (das neuartige Coronavirus) in den Körper gelangt. Das Virus dringt in die Nase oder den Mund ein und infiziert die oberen Atemwege. Etwa eine Woche nach Auftreten der ersten Symptome setzt im Körper eine gezielte Immunantwort ein, die die gewünschten Antikörper produziert.

Die ersten Symptome sind Halsschmerzen, trockener Husten, Geruchs- und Geschmacksstörungen und Fieber über 38°C. Wenn sich zu Beginn der zweiten Woche nach Ausbruch der Krankheit die Immunität durchsetzt, dann geht das Virus zurück. Andernfalls beginnt es, die Lunge zu infizieren. Es kann zu Lungenversagen kommen, was oft tödlich verläuft. Neben der Lunge kann das Coronavirus auch Blutgefäße infizieren und zur Bildung von Blutgerinnseln beitragen. Dies erhöht das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Das Virus kann auch andere Organe direkt angreifen.

Außerdem hat die Pandemie viele Bereiche unseres Lebens beeinflusst. Laut der Landeszentrale für politische Bildung ist etwa die Zahl der Arbeitnehmer im Homeoffice von 12 auf 25 Prozent gestiegen. Die Unternehmen versuchten, sich schnell an die Bedingungen der Pandemie anzupassen, was immerhin zu einer Verbesserung der Qualität der digitalen Infrastruktur führte.

Bei alledem sollte man die Auswirkungen der Pandemie und der Maßnahmen gegen sie auf die Psyche des Menschen nicht vergessen. Viele beschweren sich häufiger über Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen. Mit der Schließung von Schulen und der Umstellung auf Online-Bildung berichteten Jugendliche, dass ihre psychische Verfassung sich verschlechtert hat. Eine Forschung des Britischer Nationaler Gesundheitsdienstes zeigte, dass 2017 bei einem von neun Kindern psychische Störungen beobachtet wurden, während das im Juli 2020 bei jedem sechsten Kind der Fall war.

Aktuell beginnen jedoch viele Bereiche unseres Lebens, sich zu regenerieren. Ein gutes Beispiel dafür ist der Übergang zur traditionellen Unterrichtsmethode.

Mira Baitugurova

Der Einfluss der Gentechnik auf den Konsum

Immer öfter sieht man in Geschäften Aufkleber, die gentechnikfreie Produkte versprechen. Neben einem umweltfreundlichen Verpackungsdesign „garantieren“ sie uns eine gesunde Zukunft. Dank der Werbung sind die Lebensmittel ohne GVO in den letzten Jahren sehr beliebt geworden. Aber was bedeutet das eigentlich, „GVO“?

Der Begriff steht ausgeschrieben für „Gentechnisch veränderte Organismen“. Also Mikroorganismen, Tiere oder Pflanzen, die ein gezielt und künstlich verändertes Genom haben. Mit Hilfe der gentechnischen Methode wird die genetische Information eines Organismus in das Genom eines anderen Oragnismus integriert. Der Zweck dieser Veränderungen ist, ein Lebewesen mit neuen, vorteilhaften Eigenschaften zu bekommen. Landwirtschaftliche Kulturen sollen so resistenter gegen Schädlinge werden, die Haltbarkeit von Lebensmitteln sich verlängern, und der Geschmack sich verbessern. Die Haltung der Menschen dazu ist gespalten. Die Realität ist aber, dass GVO in dieser oder jener Form in fast allen Bereichen unseres Lebens vorkommen.

In der Tat haben sie auch viele Vorteile. Einer der wichtigsten ist, dass GVO sie die Selektion und Hybridisierung beschleunigen. Laut Experten würde die Zucht einer neuen Sorte mit bestimmten Eigenschaften ohne den Einsatz von Gentechnik Jahrzehnte dauern. Jetzt ist das in zwei Jahren möglich. Man kann so Arten bekommen, die gegen negative Wetterbedingungen oder Schädlinge resistent sind. Außerdem vertragen die modifizierten Sorten die Lagerung und den Transport besser. Gentechnisch veränderte Organismen benötigen weniger Dünger und Herbizite, was die Produktionskosten senkt und die Produktionsmengen erhöht.

Wie wir sehen können, sind die Vorteile unbestreitbar und eindeutig. Tatsächlich ist die Verwendung der modifizierten Organismen eine echte Chance, die Menschheit vor dem Hunger zu bewahren. Die Nachteile sollte man jedoch nicht außen vorlassen. So können die Menschen mit der Zeit allergische Reaktionen auf bestimmte modifizierte Sorten entwickeln. Außerdem sind die genetisch veränderten Organismen nicht vollständig untersucht, da das Verfahren nicht sehr lange existiert.

Die Gentechnik wird sich aber weiterentwickeln. Welche Folgen künftig auftreten werden, wird die Zeit zeigen. Genetisch veränderte und gewöhnliche Organismen können aber sicher koexistieren. So werden die Kunden die Möglichkeit haben, zu wählen, was sie kaufen möchten.

Erikmokhan Kaushik

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