Der Vize-Agrarminister der Republik Kasachstan besuchte die Grüne Woche in Berlin und führte zusammen mit einer Delegation Spitzenpolitiker Gespräche mit Vertretern des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Es ging unter anderem um Lebensmittelsicherheit.

Der Vize-Agrarminister Saparchan Omarow reiste mit einer Delegation kasachischer Spitzenpolitiker und Manager des Staatsunternehmens „KazAgro“ nach Berlin. Dort nahm die Delegation an dem internationalen Agrarministergipfel teil, zu dem der Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) eingeladen hatte. Das Spitzentreffen fand bereits zum siebten Mal parallel zur Grünen Woche statt. 70 Minister, Regierungsvertreter und Vertreter der Lebensmittelindustrie nahmen daran teil.

Gespräche mit Staatssekretär

Ebenso traf sich die kasachische Regierungsdelegation mit dem Staatsekretär Dr. Robert Kloos und anderen Regierungsvertretern. Es wurde unter anderem über eine Vertiefung der Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen wie der German Water and Energy Group (GWE) oder dem Landmaschinenkonzern CLAAS verhandelt, teilt das Agrarministerium der Republik Kasachstan mit.

Die Grüne Woche fand bereits zum 80. Mal in Berlin statt und ist die weltweit größte Verbrauchermesse im Bereich Ernährung. 1658 Aussteller zeigten ihre kulinarischen Traditionen und Innovationen. Partnerland war in diesem Jahr Lettland.

Die Eröffnung der Grünen Woche wurde begleitet von einer Großdemonstration gegen Massentierhaltung, Gentechnologie und das geplante Freihandelsabkommen mit den USA, an der über 50.000 Menschen teilgenommen hatten.

Das Thema Nachhaltigkeit und Ernährungssicherung wurde auch während des Agrarministergipfels diskutiert. Die Teilnehmer waren sich darin einig, weltweit politische Standards für die Sicherung einer nachhaltigen, hochwertigen und gesunden Ernährung zu setzen. Die Erzeugung von Lebensmitteln müsse die Hauptaufgabe der Landwirtschaft bleiben, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU).

Von Dominik Vorhölter