Angesichts der anhaltenden Kampfhandlungen im Nahen und Mittleren Osten sowie der Sperrung des Luftraums in den meisten Ländern der Region empfiehlt das Außenministerium der Republik Kasachstan den Bürgern dringend, bis zur Beendigung der aktiven Kampfhandlungen und einer vollständigen Normalisierung der Lage von allen Reisen in folgende Länder abzusehen: Bahrain, Ägypten, Israel, Jemen, Jordanien, Irak, Iran, Katar, Königreich Saudi-Arabien, Kuwait, Libanon, Vereinigte Arabische Emirate, Oman und Syrien. Dies gab der Vorsitzende des Komitees für Internationale Informationen des Außenministeriums Erlan Schetybajew vergangenen Dienstag bei einem Briefing bekannt.
Kasachstanische Staatsbürger, die sich bereits in der Region aufhalten, werden erneut aufgerufen, verstärkte persönliche Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, den Besuch potenziell gefährlicher Gebiete zu vermeiden, den Anweisungen der örtlichen Behörden Folge zu leisten und sich bei Raketenangriffswarnungen unverzüglich in Schutzräume oder Bunker zu begeben. Trotz der zuvor veröffentlichten Empfehlungen des Außenministeriums versuchen einzelne Bürger weiterhin, in Länder der Region zu reisen. In diesem Zusammenhang ruft das Ministerium die Bürger erneut eindringlich dazu auf, bis zur Stabilisierung der Lage von der Planung und Durchführung solcher Reisen abzusehen. Aufgrund der Verschärfung der militärisch-politischen Lage wurde beschlossen, die Arbeit von elf Wahllokalen zum kommenden Referendum in zehn Ländern auszusetzen. Betroffen sind Wahllokale bei den Botschaften der Republik Kasachstan im Iran, in Israel, Jordanien, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Oman, Libanon, Kuwait, der Ukraine und Äthiopien sowie beim Generalkonsulat der Republik Kasachstan in Dubai. Somit werden während des Referendums 71 Wahllokale in 54 Ländern tätig sein.
Die Gesamtzahl der im Ausland registrierten Wähler beträgt 14.230 Personen.


























