Besondere Würdigung für einen besonderen Sohn der deutschen Gemeinschaft Kasachstans: In Almaty wurde am vergangenen Freitag ein Denkmal zu Ehren des bekannten Schriftstellers und Übersetzers Herold Belger eingeweiht.

Errichtet wurde es an der Kreuzung der Kabanbaj-Batyr- und Walichanow-Straße, wo Belger viele Jahre lebte und wirkte. Die Eröffnung des Denkmals wurde finanziert von der Stiftung des kasachischen Geschäftsmannes und Mäzens Nurlan Smagulow. Für die Umsetzung des Projekts war der Plastiker Nurlan Dalbaj zuständig. An der Zeremonie nahmen der kasachische Staatssekretär Krymbek Kuscherbajew, Kulturministerin Aktoty Raimkulowa und der Akim der Stadt Almaty Bachytschan Sagintajew teil. Auch zahlreiche bekannte Dichter und Schriftsteller waren anwesend.

Das Schaffenserbe, das Belger der Nachwelt hinterließ, ist groß. Er übersetzte die klassische kasachische Literatur ins Russische und setzte sich jederzeit für die Belange der deutschen Bevölkerung in seinem Land ein. Deren Deportation im Zuge des Zweiten Weltkriegs war somit auch Leitthema seiner literarischen Werke. So wurde Belger zu einem Sohn sowohl des kasachischen als auch des deutschen Volkes. Das Denkmal zu seinen Ehren soll dafür sorgen, dass das Andenken an ihn die Jahrhunderte überdauern wird.

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