Zur Feier des Verfassungstages in Kasachstan am 27. und 28. August fand in der Hauptstadt Astana ein ungewöhnliches Festival statt. Verschiedenste Designerwaren und ein Unterhaltungsprogramm warteten auf die Besucher.

Es ist bereits das zweite Mal, dass das „Astana Food Festival“ ausgerichtet wird. Der Park „Araj“ wird dafür in drei Zonen aufgeteilt: die Markt-, die Mode– und die Konzertzone. In der Marktzone gibt es vor allem Produkte für den Schulbeginn sowie Streetfood mit vielen neuen köstlichen Ideen für Feinschmecker. Die Modezone präsentiert junge Designerinnen und Designer aus Astana, die ihr Kleiderangebot zum Verkauf ausstellen. Zum Erholen nach dem Shopping lädt die Konzertzone ein: einen Film im gemütlichen Kreis anschauen, eine Tasse Kaffee trinken oder Jazz-Musik von der Bühne lauschen.

Außer der Kleidung und dem Essensangebot erleben die Besucher Schmuckausstellungen, Biokosmetik-Vorführungen und Workshops von den Chefköchen der Stadt. Während Eltern günstig Schulwaren erwerben, vertreiben sich die Kinder ihre Langeweile auf Hüpfburgen, an Handwerksständen und Zelten mit Kinderprogrammen. Auch Freizeitsportler kommen auf ihre Kosten: am Crossfit-Platz sieht man nicht nur Muskelberge, Sportbegeisterte betätigen sich mit Jogaübungen, fahren Rad oder Skateboard.

„Astana Food Festival“ | Bild: Autorin

Welches Ziel verfolgen also die Organisatoren des Festivals? Es ist der Gedanke einer Familienfreizeit, wo sich Menschen im Freundes– oder Familienkreis gemeinsam erholen können. Dass es an einem der schönsten Orte der Stadt stattfindet ist dabei sicher kein Zufall und das viele Grün ein willkommener Schattenspender. Das Festival ist natürlich auch eine gute Möglichkeit für junge Unternehmen sich zu zeigen und auf sich aufmerksam zu machen.

Es ist etwas neues im Profil Astanas und der Region und lässt sich gut in das stetig wachsende Unterhaltungs-Portfolio der Hauptstadt einbetten. Es bleibt zu hoffen, dass es sich dabei um ein langfristiges Konzept handelt, was nicht nur bis zur EXPO 2017 läuft, sondern als Angebot an die Bürger auch weiterhin bestehen bleibt. Denn nicht umsonst ist die Weltausstellung einer der Unterhaltungspartner.

Diana Odinzowa