Erbol Chamitow hat beim Para-Biathlon-Weltcup in Deutschland die Bronzemedaille im 7,5-km-Sprint der Klasse LW12 gewonnen. Mit einer Zeit von 22:09,1 zeigte er eine starke Leistung.

Den Sieg sicherte sich der Chinese Liu Mengtao mit 21:09,6, Silber ging an seinen Landsmann Mao Jiangwu mit 21:22,9.

Weitere kasachstanische Athleten erreichten solide Platzierungen: Sergej Usolzew wurde 11., Juri Beresin 13. In der Klasse LW6 belegte Alexander Gerlitz, ein Kasachstandeutscher, den 4. Platz. Gerlitz gehört seit mehreren Jahren zur nationalen Para-Sportmannschaft und gilt als vielversprechender Nachwuchssportler im Para-Biathlon und Para-Langlauf.

Der Kasachstandeutsche Alexander Gerlitz ist seit einem schweren Verkehrsunfall behindert. 2015 entschied er sich für den paralympischen Leistungssport.

Die Weltcup-Etappe dient als Qualifikationswettkampf für die Winter-Paralympics Mailand–Cortina 2026. Der Cheftrainer der kasachstanischen Nationalmannschaft im Para-Langlauf und Para-Biathlon, Wassili Kolomiez, erklärte, dass vor der Mannschaft noch weitere Qualifikationsetappen stehen, darunter der Para-Langlauf-Weltcup in Finsterau vom 14. bis 18. Januar sowie der Para-Biathlon- und Para-Langlauf-Weltcup in Jakuszyce vom 22. Januar bis 1. Februar.

Der Trainer bekräftigte, dass es das Ziel der Mannschaft ist, bei den bevorstehenden Wettkämpfen möglichst gute Ergebnisse zu erzielen, um die Ranglistenplätze der Sportler zu verbessern und ihnen Startlizenzen für die Paralympics zu sichern.

Die aktuelle Weltcup-Etappe findet vom 8. bis 11. Januar im Wintersportzentrum Notschrei im Hochschwarzwald, Baden-Württemberg, statt. Notschrei liegt auf etwa 1.120 Metern Höhe zwischen Freiburg und Todtnau und ist bekannt für seine gut präparierten Loipen und Biathlonanlagen. Rund 70 Athleten aus 17 Ländern nehmen an den Wettkämpfen teil.

DAZ

Teilen mit:

Hinterlasse eine Antwort

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein