Auch im neuen Jahr werden Ökologie und Nachhaltigkeit weltweit wichtige Themen bleiben. In Almaty kämpfen die Menschen seit vielen Jahren mit der hohen Luftverschmutzung, die sich besonders im Winter bemerkbar macht. Eine Gruppe von kreativen jungen Leuten aus der Stadt hat das Problem nun musikalisch verarbeitet. Herausgekommen ist das Projekt ALAUA.

Wir möchten die Einwohner unserer Stadt darauf aufmerksam machen, welche ökologischen Probleme wir in Almaty haben, damit wir zusammen nachdenken können, was wir verbessern könnten.

Unser erster Auftritt war im Februar 2021. Damals haben wir mit dem Projekt „Art Collaboration“ unsere erste ökologische Performance „Lied der Erde“ gezeigt. In dieser Performance haben wir die Geschichte der Beziehungen zwischen den Menschen und unserer Erde mit Hilfe der Musik und der Geräusche der Urbanisierung erzählt. Nach dieser Performance haben meine Freunde und ich verstanden, dass wir noch über andere ökologische Probleme der Stadt sprechen wollen. Und so entstand die Idee, den Chor mit anderen Formen der Kunst zu verbinden, um etwas Neues zu bekommen.

In unserem zweiten Projekt, das „ALAUA“ heißt, haben wir Musik mit Malerei verbunden. ALA ist eine Abkürzung und bedeutet Almaty. AUA bedeutet auf Kasachisch „Luft“. Das Projekt berichtet über die Luftverschmutzung in Almaty. Wir wollten mit Hilfe dieses Projektes die Aufmerksamkeit auf dieses ökologische Problem lenken. Im Video versuchen wir, die Geschichte unserer Stadt chronologisch zu zeigen. Deshalb haben wir für den ersten Teil des Videos alte Lieder über Almaty genommen und arrangiert.

Im zweiten Teil des Videos verwenden wir zeitgenössische Lieder mit Dissonanzen. Das Bild ist mit Farben ergänzt. Die Farben stehen für die die Stoffe in der Luft. Wenn alle Farben gemischt sind, bekommt man eine neue, oft schmutzige Farbe. Die Farben sehen noch hell aus, weil wir denken, dass diese Situation heute noch nicht ernst genommen wird. Im Video gibt es viele weitere Symbole, die dieses Problem noch deutlicher zeigen. Aber wir möchten, dass die Zuschauer diese Symbole selbst finden.

Nadima Tokhtarova

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