Von 2019 bis 2024 durfte ich als ifa-Redakteur Teil des DAZ-Teams sein. In dieser Zeit habe ich viele spannende Einblicke in die deutsch-kasachischen Beziehungen, die Kultur und Geschichte der Deutschen Kasachstans sowie in die Arbeit der deutschen Organisationen in Zentralasien gewinnen können. Die Zusammenarbeit mit Robert, Olesja, Veronika, Katja, Timofej, Annabel und Kristina ist mir bis heute in freudiger Erinnerung geblieben. Und manches Mal hallt in meinen Ohren immer noch der Ruf: „Christoph, es ist Zeit“, mit dem der Direktor Robert Gerlitz dienstags um 11 zur Redaktionskonferenz bat.

Als zweisprachiges Medium leistet die DAZ einen unverzichtbaren Beitrag, um die Region Zentralasien und die sprachlich-kulturellen Gemeinschaften in den Ländern der Region für eine deutschsprachige Leserschaft sichtbar und bekannt zu machen. Zugleich vermittelt sie in den zentralasiatischen Ländern ein realistisches Deutschlandbild und informiert über Bildungs- und Berufschancen für junge Menschen mit Potenzial, was beiden Seiten zugute kommt.

In ihrer bewegten und bewegenden 60-jährigen Geschichte haben die DAZ und die „Freundschaft“ unterschiedliche politische Systeme erlebt, wobei sich Phasen der Kontinuität mit Brüchen und Umwälzungen abwechselten. Das hat die Redaktionen vor manche Herausforderungen gestellt, die bis heute immer wieder gemeistert wurden. Nicht unerwähnt bleiben soll dabei die Unterstützung der DAZ durch ihre deutschen Partner, allen voran das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), das mit ihren Entsendungen und ihrer Projektförderung maßgeblich zur Entwicklung des deutschsprachigen Teils der Zeitung beigetragen hat und beiträgt.

Anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens gratuliere ich der DAZ und meinen alten Kollegen ganz herzlich und wünsche viel Erfolg, Schaffenskraft, Ideenreichtum und gutes Gedeihen. Ich hoffe, dass die Redaktionsräume im Deutschen Haus auch in den kommenden Jahrzehnten ein Ort der Begegnung sein werden, an dem Redakteure, Praktikanten, Interviewpartner, Gäste sowie Sprach-, Geschichts- und Kulturfreunde aus dem deutschsprachigen Raum und aus Zentralasien zueinanderfinden und sich wohlfühlen.

Christoph Strauch

Teilen mit:

Hinterlasse eine Antwort

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein