Bei einem Treffen in Bischkek besprachen Außenminister Scheenbek Kulubajew und die Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland Monika Lenhard die vertiefte Zusammenarbeit in Politik, Wirtschaft und nachhaltigen Projekten.
Der Außenminister der Kirgisischen Republik, Scheenbek Kulubajew, hat am vergangenen Mittwoch die Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in Kirgisistan, Monika Lenhard, zu einem Gespräch empfangen. Im Verlauf des Treffens wurden aktuelle Fragen der kirgisisch-deutschen Zusammenarbeit sowie Perspektiven für deren weitere Vertiefung umfassend erörtert. Beide Seiten stellten fest, dass sich die bilateralen Beziehungen dynamisch entwickeln, und unterstrichen ihr gemeinsames Interesse an deren weiterer Festigung.
Besondere Aufmerksamkeit galt der Entwicklung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen sowie der Ausweitung der Investitionszusammenarbeit. In diesem Zusammenhang wurden konkrete Möglichkeiten zur Intensivierung der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen sowie zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für deutsche Investitionen in Kirgisistan diskutiert. Dabei wurde auch die Rolle Deutschlands als wichtiger Partner innerhalb der Europäischen Union hervorgehoben.
Die Gesprächspartner tauschten sich zudem über die Umsetzung der bei früheren hochrangigen Kontakten erzielten Vereinbarungen aus und betonten die Bedeutung einer konsequenten Weiterverfolgung gemeinsamer Initiativen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Dialog im Rahmen des Formats Zentralasien–Deutschland (Z5+1), das als wichtige Plattform für die Entwicklung regionaler Kooperation und den Ausbau der Beziehungen zwischen Deutschland und den Staaten Zentralasiens angesehen wird.
Intensivierung der Zusammenarbeit
Darüber hinaus wurden Möglichkeiten einer Intensivierung der Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen erörtert, darunter Transport und Logistik, Tourismus, Energie, Umweltschutz sowie nachhaltige Entwicklung. Beide Seiten zeigten sich daran interessiert, bestehende Projekte fortzuführen und neue Kooperationsfelder zu erschließen, insbesondere im Hinblick auf aktuelle globale Herausforderungen.
Im Rahmen des Gesprächs fand auch ein Meinungsaustausch zu internationalen und regionalen Themen von beiderseitigem Interesse statt. Dabei wurden aktuelle Entwicklungen in Zentralasien sowie Fragen der internationalen Zusammenarbeit angesprochen.
Zum Abschluss des Treffens bekräftigten beide Seiten ihr Interesse an einer weiteren Stärkung der bilateralen Beziehungen und ihre Bereitschaft, den konstruktiven politischen Dialog fortzusetzen sowie die Zusammenarbeit durch konkrete gemeinsame Initiativen und Projekte weiter auszubauen.
























