Präsident Tokajew hatte es in der ersten Wochenhälfte ankündigen lassen, nun stimmen auch die beiden Parlamentskammern zu: Die kasachische Landeshauptstadt soll wieder Astana heißen.

Die Abgeordneten des kasachischen Senats sowie des Unterhauses des Parlaments haben am Freitag dafür gestimmt, dass die Landeshauptstadt künftig wieder von Nur-Sultan in Astana umbenannt wird. Minister und Abgeordnete begründeten den Schritt auf der gemeinsamen Sitzung beider Parlamentskammern mit dem Wunsch der Bevölkerung. Wann die Änderung in Kraft tritt, hängt nun von Kassym-Schomart Tokajew ab. Der Präsident muss die Entscheidung formal mittels eines Ukas annehmen.

Es gibt weltweit nur wenige Hauptstädte, die so oft umbenannt wurden wie das jetzige Nur-Sultan. Die abermalige Umbenennung in Astana wird der fünfte Namenswechsel sein, seit die Stadt zu Zeiten des Russischen Zarenreichs als Akmolinsk gegründet wurde. Es folgten die Namen Zelinograd zu Sowjetzeiten sowie Akmola und anschließend Astana in den Jahren nach der Unabhängigkeit. Um den ehemaligen Präsidenten Nursultan Nasarbajew zu ehren, der 2019 die Macht an seinen heutigen Nachfolger übergab, erhielt die Stadt dessen Vornamen.

cstr.

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