Kasachstans Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat am Dienstag die Stadt Almaty besucht, die in der vergangenen Woche Schauplatz blutiger Auseinandersetzungen war. Im Laufe seines Aufenthalts traf sich das Staatsoberhaupt unter anderem mit Angehörigen der bei den Unruhen getöteten Sicherheitskräfte. Er drückte ihnen sein Beileid aus und versprach den Familien jegliche Unterstützung von Seiten des Staates.

Über die getöteten Polizisten und Soldaten sagte Tokajew: „Sie sind echte Helden, die ihr Leben für die Sicherheit unseres Volkes geopfert haben, für die Zukunft der nächsten Generationen.“

Anschließend überreichte er den Toten im Beisein der Angehörigen posthum hohe Auszeichnungen. Tokajew hatte im Zuge der Krawalle vergangene Woche persönlich die Leitung des wichtigen Sicherheitsrates von seinem Vorgänger, Ex-Präsident Nursultan Nasarbajew, übernommen. Zudem hatte er sich mit der Bitte um militärische Unterstützung an die Staaten des OVKS-Bündnisses gewandt, um die verfassungsmäßige Ordnung im Land wiederherzustellen. Inzwischen hat sich die Lage wieder stabilisiert.

Durch die Auseinandersetzungen in der vergangenen Woche wurden vor allem in Almaty zahlreiche Menschen getötet sowie Gebäude und Fahrzeuge zerstört. Auch kam es zu Plünderungen von Geschäften, Läden und Bankomaten.

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