Der Sommer ist nicht nur eine Zeit der Ferien, sondern auch eine Zeit neuer Begegnungen, des Erfahrungsaustauschs und gemeinsamer Ideen. In diesem Sinne fand am 11. und 12. Juli 2026 im Deutschen Kulturzentrum Usbekistans „Wiedergeburt“ in Taschkent das zweitägige Jugendseminar „Projektmanagement“ statt. Daran nahmen zwölf Vertreter der Jugendсlubs „Jugendstern“ aus Taschkent, Fergana, Buchara und Samarkand teil. Das Seminar war ein weiterer Schritt zur Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den Jugendorganisationen Kasachstans und Usbekistans.

Im Mittelpunkt des Seminars stand die Entwicklung von Kompetenzen in der Planung, Konzeption und Umsetzung von Jugendprojekten. Als Gastreferentin war die Vorsitzende des Verbands der Deutschen Jugend Kasachstans (VDJK), Kristina Larina, eingeladen.

Den besonderen Wert des Seminars machte jedoch nicht allein die Vermittlung von Fachwissen aus. Die Teilnehmenden erhielten zudem einen Einblick in die Arbeit des Verbands der Deutschen Jugend Kasachstans. Vorgestellt wurden die Geschichte des Verbandes, seine Organisationsstruktur sowie seine wichtigsten Tätigkeitsbereiche. Besonderes Augenmerk galt den Ansätzen und Formaten, mit denen der VDJK seit vielen Jahren erfolgreich Projekte umsetzt, junge Menschen zusammenbringt und Führungskompetenzen fördert. Gerade diese Erfahrungen lassen sich nicht aus Lehrbüchern lernen – sie entstehen durch praktische Arbeit, Teamgeist, gewachsene Traditionen und den kontinuierlichen Austausch von Ideen.

Das interaktive Seminarprogramm verband theoretische Inhalte mit praktischen Übungen, Gruppenarbeit und einem offenen Dialog. So entstand eine Atmosphäre, die den aktiven Austausch förderte und Raum für neue Perspektiven bot.

Für den VDJK sind Veranstaltungen dieser Art nicht nur eine Gelegenheit, eigene Erfahrungen weiterzugeben, sondern auch von den Ideen und Arbeitsweisen anderer Jugendorganisationen zu lernen. Offener Wissensaustausch, gegenseitige Unterstützung und ein kontinuierlicher Dialog tragen dazu bei, gemeinsame Initiativen zu entwickeln, voneinander zu lernen und die Jugendarbeit nachhaltig zu stärken.

Die eigentlichen Ergebnisse solcher Seminare werden oft erst mit der Zeit sichtbar. Nun gilt es, die gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis zu übertragen und eigene Projekte zu verwirklichen. Erst dann zeigt sich, welche Ideen zu konkreten Initiativen werden. Schon heute steht jedoch fest: Solche Begegnungen schaffen die Grundlage für eine langfristige Zusammenarbeit, stärken Partnerschaften und motivieren junge Menschen, neue Projekte mit Engagement und Kreativität umzusetzen.

Veronika Librikht

Teilen mit:

Hinterlasse eine Antwort

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein