Heute wird oft darüber diskutiert, wie der Tierschutz und Tierhaltung sein sollten. Aber was ist das der Tierschutz und die Tierhaltung und warum sind sie wichtig?

Unter dem Begriff Tierschutz versteht man Aktivitäten, die Leben und Wohlbefinden von Tieren schützen, die sie vor Schmerzen, Leiden und Angst oder vor Schäden bewahren und ihnen in der Obhut des Menschen ein artgerechtes Leben ermöglichen.

Und Tierhaltung bedeutet die eigenverantwortliche Sorge, Pflege und Unterbringung von Tieren durch den Menschen. Sie reicht von der privaten Haltung von Heimtieren bis hin zur gewerblichen Nutztierhaltung in der Landwirtschaft.

Diese zwei Begriffe und ihre Bedeutung sind wichtig, weil Misshandlung, Vernachlässigung oder einfach die Überforderung in der Tierhaltung dazu führen, dass jährlich unzählige Tiere in Not geraten. Ein funktionierender Tierschutz ist also notwendig, um die Tiere vor Leid zu bewahren.

Auch der Schutz der Tiere ist aus mehreren Gründen unerlässlich. Erstens leisten Tiere und Insekten auf vielfältige Weise einen Beitrag zur Natur. Wildtiere spielen eine Schlüsselrolle in unseren Ökosystemen, während Haustiere unser Leben als Begleiter bereichern.

Die Frage der guten Tierhaltung besteht darin, ob Tiere human gehalten werden und wie menschliche Aktivitäten das Wohlergehen und das Überleben wildlebender Arten beeinflussen. In diesem Artikel möchte ich das Problem der Streunertiere und mögliche Lösungen dafür ansprechen.

Das Leid der Straßentiere

Straßentiere und Menschen stehen immer wieder in Konflikt, obwohl das Leid der vielen Straßenhunde und Straßenkatzen ein menschengemachtes Problem ist, wenn die Menschen unverantwortlich ein Tier anschaffen und nicht denken, welche Bedingungen sie brauchen und welche Anforderungen bei der Haltung diese Tiere haben. Oft leiden Tiere unter falscher Haltung und manchmal laufen sie weg.

Weil einige Menschen Tiere aus Spaß halten, entsteht mit der Zeit auf den Straßen große Anzahl der Hunde und Katzen, die unter Hunger, Durst, Hitze und Kälte leiden. Diese Tiere vermehren sich und so können gefährliche Hunderudel entstehen. Aber wie könnte man diese Situation verbessern? Wie kann man diesen Tieren helfen neues Haus und Wärme zu bekommen?

Als Lösung dafür könnten Tierheime in Frage kommen, wo obdachlose Tiere ihren Platz finden und den Fang vermeiden könnten und wo jeder Mensch einen Hund oder eine Katze adoptieren kann. Aber alles ist nicht so einfach, wie es scheint. Leider sind viele Tierheime oft überfüllt und Tiere, insbesondere Hunde, bleiben oft länger in ihrer Obhut, bevor sie adoptiert werden. Dadurch entsteht ein Überangebot an Tieren, und ohne genügend Adoptionen haben viele Tierheime Schwierigkeiten, den Bedarf der Tiere in ihren Gemeinden zu decken. Ängstliche oder verhaltensauffällige Hunde gelten als „schwierig“ und bleiben oft jahrelang in den Tierheimen. Irgendwann fehlt der Platz – und in einigen Fällen bedeutet das Euthanasie.

Tierheime haben viele Probleme, weil sie oft zu wenig Geld, zu viele Tiere und nicht genug Futter oder Medikamente haben. Außerdem sind viele Mitarbeiter und Freiwillige überlastet. Ein großer Teil des Geldes wird für Miete, Strom, Heizung und etwas für Gahälter der Mitarbeiter ausgegeben. Auch gutes Futter, Impfungen, Sterilisationen und die Behandlung kranker oder verletzter Tiere kosten viel Geld.

Die meisten Tierheime sind auf Spenden angewiesen, weil ohne die Hilfe von Menschen viele Tierheime nicht existieren können.

Wie kann man den Tierheimen helfen?

Es gibt viele Möglichkeiten, Tierheime zu unterstützen. Man kann Geld, Futter oder Medikamente spenden. Man kann auch eine Patenschaft übernehmen oder als Freiwilliger im Tierheim helfen.

Der Staat sollte Tierheime besser finanzieren und mehr Tierheime bauen. Wer ein Tier aus dem Tierheim adoptiert, könnte weniger Steuern zahlen.

Zusammenfassend sollten wir Tieren helfen. Sie sind Lebewesen und verdienen unsere Unterstützung.

Der Artikel entstand mit Unterstützung der Deutschlehrerinnen M. Akhmetzhanova, G. Badygulova.

Jaroslava Samoilova, Gymnasium Nr. 68, Almaty

Teilen mit:

Hinterlasse eine Antwort

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein