Mit der Pflanzung kasachischer Tulpenzwiebeln in Berlin setzen beide Länder ein sichtbares Zeichen ihrer freundschaftlichen Beziehungen. Die Zwiebeln waren anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Internationalen Grünen Woche übergeben worden.

In Berlin fand eine feierliche Zeremonie zur Pflanzung kasachischer Tulpenzwiebeln statt. Die Veranstaltung brachte Vertreter beider Länder zusammen und setzte ein sichtbares Zeichen der Freundschaft und partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Kasachstan und Deutschland. Zugleich knüpfte sie an das 100-jährige Jubiläum der Internationalen Grünen Woche an und unterstrich die Bedeutung dieses traditionsreichen Forums für den internationalen Austausch im Agrar- und Ernährungsbereich.

Ein symbolisches Geschenk

Die nun gepflanzten Tulpenzwiebeln haben eine besondere Vorgeschichte. Sie waren zuvor vom Ministerium für Landwirtschaft der Republik Kasachstan im Januar im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin an das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat übergeben worden.

Als symbolisches Geschenk überreichte die Republik Kasachstan, vertreten durch den Botschafter der Republik Kasachstan, S. E. Nurlan Onzhanov, den Organisatoren der Messe, vertreten durch Verena Hedtke, Referatsleiterin für „Osteuropa, Zentral- und Ostasien, Erweiterung“ im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, insgesamt 100 Zwiebeln kasachischer Tulpen. Mit dieser Geste wurde nicht nur auf die lange Tradition der Tulpen in Kasachstan verwiesen, sondern auch die Verbundenheit und der gegenseitige Respekt zwischen beiden Ländern zum Ausdruck gebracht.

An der Veranstaltung nahmen der Botschafter Kasachstans in Deutschland, S. E. Nurlan Onzhanov, sowie der Staatssekretär des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Prof. Dr. Markus Schick, teil. In seiner Begrüßungsrede betonte der Staatssekretär, dass Tulpen, die heute zu den bekanntesten Frühlingssymbolen Europas gehören, ihren historischen Ursprung auf dem Gebiet des heutigen Kasachstan haben. Er dankte der kasachischen Regierung und hob hervor, dass solche Initiativen das Vertrauen stärken und die Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit fördern.

Der Leiter der diplomatischen Vertretung Kasachstans unterstrich in seiner Ansprache, dass die Durchführung der Zeremonie in den Tagen des Nauryz-Festes dem Ereignis eine besondere Bedeutung verleiht, da sie die Ideen von Erneuerung, Harmonie und Freundschaft zwischen den Völkern widerspiegelt.

Atmosphäre des Frühlings

Nach dem offiziellen Teil erklang traditionelle kasachische Musik, die eine Atmosphäre des Frühlingsfestes und der kulturellen Annäherung schuf. Den Höhepunkt der Zeremonie bildete die gemeinsame Pflanzung der Blumenzwiebeln, die die Partnerschaft, die Einheit und das gemeinsame Streben beider Länder nach einer erfolgreichen Zukunft symbolisiert.

Die gepflanzten Tulpen wurden zu einem lebendigen Symbol der Freundschaft zwischen Kasachstan und Deutschland und erinnern an die Werte von Erneuerung, gegenseitigem Respekt und Zusammenarbeit, die dem Nauryz-Fest zugrunde liegen.

Quelle: gov.kz

Teilen mit:

Hinterlasse eine Antwort

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein