Anastasia ist Studentin im dritten Jahr an einem College für musisch begabte Kinder. Seit 2012 ist sie Mitglied im deutschen Jugendklub „Lenz“ in Pawlodar.

„Bevor ich aufs College ging, habe ich vor allem Popsongs gesungen. Dann wurde ich auf wunderbare Weise zum Vorsingen bei Olesja Skorikowa geladen, und habe so schließlich die Lehrerin gefunden, die mich auf dem Weg zur professionellen Sängerin begleitet.

Ehrlich gesagt, war es zunächst schwierig. Stellen Sie sich folgendes Bild vor: Man nimmt ein fertiges Puzzle, zerstört es und fängt erneut an, es zusammenzusetzen. Ich hatte Angst, auch weil ich feststellte, dass einige meiner Altersgenossen, schon seit acht oder zehn Jahren eine Gesangsausbildung genossen.

Im ersten Jahr habe ich dank meiner Mutter – die ein Vorbild für mich ist – an dem internationalen Wettbewerb „Neue Gipfel – 2017“ in Minsk teilgenommen. Nach den ersten Worten von Rachmaninows „Sing nicht, du Schöne“ verflog die Angst. Nicht umsonst sagt man wohl, dass aller Anfang schwer ist. Ich erhielt einen Preis für meine Teilnahme, schob es auf Anfängerglück, doch machte weiter, um neue Gipfel zu erobern.

Im selben Jahr wurde ich in Omsk Preisträgerin beim Wettbewerb „Admiralitätsstern 2017“. Danach wurde ich im Rahmen des Festivals „Folkowe inspiracje 2018“ zum Wettbewerb „Goldenes Boot“ nach Lodz in Polen eingeladen. Die Konkurrenz aus der Ukraine, Norwegen, Weißrussland und Russland war sehr stark, dennoch konnte ich den „Preis des Wettbewerbsleiters“ gewinnen.

Im September dieses Jahres fuhr ich auf Einladung der Organisatoren des internationalen Wettbewerbs „Goldener Herbst von Slawutytsch“ in die Ukraine und schaffte es auf den ersten Platz in der Kategorie U25. Noch vor anderthalb Jahren hätte ich es nicht gewagt, davon zu träumen.

Ich weiß eines: Es gibt keinen Weg zurück, und das Schwierigste liegt erst noch vor uns. Aber alles hängt von uns selbst ab. Macht das, was euch gefällt, und der Erfolg wird kommen!“

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