Kasachstan hat im ersten Quartal 2026 ein Wirtschaftswachstum von drei Prozent verzeichnet. Dies geht aus einer Mitteilung der Regierung hervor. In dieser bezeichnete der Premierminister Olschas Bektenow die Entwicklung als Zeichen einer insgesamt stabilen wirtschaftlichen Lage.

Besonders hervorgehoben wurde dabei die positive Dynamik im nicht rohstoffbasierten Sektor. Dieser gewinnt für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Landes zunehmend an Bedeutung. Nach offiziellen Angaben wird das Wachstum vor allem durch Bereiche getragen, die von Rohstoffexporten unabhängig sind. Dazu zählen insbesondere die verarbeitende Industrie, der Transport- und Logistiksektor, der Bau sowie der Handel. Diese Branchen hätten im ersten Quartal deutlich zur wirtschaftlichen Gesamtleistung beigetragen. Zudem zeigten sie eine anhaltend stabile Entwicklung.

Damit setze sich in der Volkswirtschaft Kasachstans der Trend fort, die Wirtschaftsstruktur breiter aufzustellen. Außerdem wird die Abhängigkeit von Rohstoffexporten schrittweise verringert. Der Ausbau des nicht rohstoffbasierten Sektors wird als zentraler Bestandteil der langfristigen Wirtschaftsstrategie betrachtet. Ziel sei es, die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft gegen externe Schwankungen zu erhöhen. Zugleich sollen neue Wachstumsimpulse im Inland geschaffen werden.

Der Premierminister betonte in diesem Zusammenhang, dass die erzielten Ergebnisse auch auf die gegenwärtig laufenden Reformen sowie Investitionen in Infrastruktur und Modernisierung zurückzuführen seien. Die Regierung wolle diesen Kurs fortsetzen, um ein nachhaltiges und ausgewogenes Wachstum sicherzustellen. Dabei stehe insbesondere die Stärkung der industriellen Produktion im Mittelpunkt der Agenda. Zusätzlich ist der Ausbau moderner Logistik- und Handelsstrukturen für die wirtschaftspolitische Agenda wichtig.

DAZ

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