Porträt der Innovativen Schule Nr. 39 mit Gymnasialklassen der Stadt Pawlodar

Das Konzert des deutschen Sprachgymnasiums.
Das Konzert des deutschen Sprachgymnasiums. | Foto: Nadjeschda Frolowa

Liebe Freunde, wir freuen uns sehr, Ihnen zum zehnjährigen PASCH-Jubiläums zu gratulieren und uns kurz vorzustellen. Auf unsere Initiative hin wurde im Jahr 2006 auf regionaler Ebene die erste Klasse eines Sprachgymnasiums mit frühem Deutschlernen eröffnet. Heute ist es eine Schule in der Schule, ein Sprachgymnasium, das aus 209 Schülern der 1. bis 11. Klasse besteht. Und das Lernen hier ist sehr interessant!

Im Jahr 2013 wurden wir im Rahmen des internationalen Projekts „Schulen – Partner der Zukunft“ offiziell Partner Deutschlands. Mit Vergnügen wirken unsere Schüler bei der PASCH – Initiativen auf der Internetplattform des Projekts mit. Das sind der Musikworkshop der deutschen Gruppe „Gankino Zirkus“, sowie das Theaterstück „Rosie und das Küchenmonster“ von Olaf Möller und die Singfabrik mit Marie-Christine Banga und Sandro Jahn.

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Besonders gerne nehmen unsere Schüler an den jährlichen Treffen der PASCH-Schulen in den Städten Kasachstans und an der Olympiade des Goethe-Instituts teil, so auch an Wettbewerben für einen dreiwöchigen Sprachkurs in Deutschland: „25 Jahre Vereinigung Deutschlands“, „PASCH testet“, „Meine Heimatstadt“. Schüler der 10. Klasse haben die Möglichkeit, an der Sommersprachakademie – MINT in Kirgisistan zu studieren.

Im Jahr 2015 erinnerte die „Deutschlandwoche in Kasachstan“ an den 25. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands. Unsere Schüler zeigten im Spiel „Abenteuerreise Deutschland“ nicht nur ihre Deutschkenntnisse, sondern bereiteten auch ein festliches Konzert für Gäste und Eltern vor.

Im Rahmen der Ausstellung „EXPO 2017 – Energie der Zukunft“ in Astana fand ein Treffen mit der Sprachassistentin des Goethe-Instituts Vera Steschin statt. Ihr Workshop zum Thema „Wasser – Energie des Lebens“ zeigte die Möglichkeiten der Nutzung von Wasserressourcen in der Zukunft auf.

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Auch im Rahmen des Projekts besuchten unsere Schule der Leiter des Informationszentrums des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD Bartholomäus Minkowski und die DAAD-Dozenten an kasachischen Universitäten Florian Tack und Stefan Kehl. Unsere Schüler hatten die Möglichkeit, ihr Wissen in Landeskunde zu erweitern, mit den Gästen auf Deutsch zu kommunizieren, sich über die Möglichkeiten des Studiums an Universitäten in Deutschland zu informieren und die Perspektiven für Absolventen, die die deutsche Sprache beherrschen, zu besprechen.

Fragen Sie unsere Schüler: „Was gibt Ihnen das Projekt „Schulen: Partner der Zukunft“? Antwort: „Es öffnet die Welt und bringt sie näher!“

Interview mit der Schuldirektorin Jelena Iwanowna Bulgakowa

Schuldirektorin Jelena Iwanowna Bulgakowa
Schuldirektorin Jelena Iwanowna Bulgakowa | Foto: Nadjeschda Frolowa

Unsere Schule ist seit fünf Jahren im internationalen Projekt „Schulen: Partner der Zukunft“. Was bringt die Teilnahme an diesem Projekt?

Dieses Projekt stärkt wirklich die Position unserer Absolventen in der Zukunft. Schüler des Sprachgymnasiums nehmen an den internationalen Prüfungen zur Erlangung des Sprachzertifikats „Fit in Deutsch 1 und 2“, B1 und B2 teil. Heutzutage haben über 100 Schüler solche Zertifikate. Wir alle wissen, dass dies den Studenten die Möglichkeit gibt, ihre Ausbildung im Ausland fortzusetzen.

Wie sehen Sie die Perspektive von PASCH in unserer Schule?

Seit 5 Jahren arbeiten wir erfolgreich mit dem Goethe-Institut zusammen. Unsere Schüler sind motiviert, die deutsche Sprache zu lernen, aktiv an Veranstaltungen teilzunehmen, die im Rahmen des Projekts stattfinden und die Ehre der Schule in verschiedenen Spracholympiaden zu verteidigen. Viele haben Deutschland dank des Projekts besucht. Es wird eine sehr große und zugleich interessante Arbeit geleistet, die wir fortsetzen wollen.

In diesem Jahr wird das Projekt „Schulen: Partner der Zukunft“ 10 Jahre
alt. Was wünschen Sie den Projektteilnehmern?

Gute Ausbildung ist der Beginn eines erfolgreichen Weges für junge Leute. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass die Arbeit im internationalen Projekt „Schulen – Partner der Zukunft“ große Chancen in der Weltarena sowohl für Schüler als auch für Schullehrer eröffnet. Daher wünsche ich allen Teilnehmern Erfolg bei der Erreichung ihrer Ziele.

Fakten zur Schulen

Gründungsjahr der Schule: 1987
Anzahl der Schülerinnen und Schüler: 1770, davon 209 Deutschlerner
Anzahl der Lehrerinnen und Lehrer: 120, davon 3 Deutschlehrer