4.846 Spätaussiedler sind mit ihren Familienangehörigen in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 nach Deutschland gezogen. Das sind 158 Zuzüge mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie der Bundesaussiedlerbeauftragte mitteilte. „Wir sehen, dass sich die Änderung des Bundesvertriebenengesetzes aus dem Jahr 2013 positiv auswirkt und vor allem, dass das mit der Novellierung verfolgte vertriebenenpolitische Ziel der Familienzusammenführung erreicht wird. Ich erwarte im Jahr 2018 wieder deutlich über 7.000 Ankünfte von Spätaussiedlern“, so Bernd Fabritius.

Aus Kasachstan kamen in diesem Jahr bisher 1.564 Menschen. Zugenommen hat auch die Anzahl der noch im Herkunftsland gestellten Anträge auf Aufnahme als Spätaussiedler: Sie betrug im 3. Quartal 2018 insgesamt 11.862. Das sind 1.679 Anträge mehr als im Vergleichszeitraum 2017. Der Aussiedlerbeauftragte begrüßte die steigende Anzahl: „Außerdem sehe ich mit großer Freude, dass sich auch die Neuanträge auf einem hohen Niveau von 13.000 bis 14.000 Anträgen jährlich bewegen.“

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