Das Gebiet Almaty möchte seine Beziehungen zu Deutschland weiter vertiefen. Bei einem Treffen in Qonajew erörterte der Gebietsakim Chingis Arinow mit dem deutschen Generalkonsul in Almaty, Matthias Kiesler, Perspektiven der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenarbeit.

Im Mittelpunkt standen gemeinsame Investitions- und Sozialprojekte sowie eine intensivere regionale Partnerschaft. Die Gebietsverwaltung sieht insbesondere in der Landwirtschaft und der Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte Chancen für deutsche Unternehmen. Weitere mögliche Kooperationsfelder sind Maschinenbau, moderne Technologien, Digitalisierung, Umweltschutz, Gesundheitswesen und Tourismus.

Auch der Ausbau einer komfortablen und barrierefreien Infrastruktur wurde als wichtiges gemeinsames Anliegen benannt. Damit knüpft das Gebiet Almaty an seine Bemühungen an, den Standort für internationale Investoren attraktiver zu machen und die wirtschaftliche Entwicklung der Region weiter voranzutreiben.

Mehr als 1.000 deutsche Unternehmen in Kasachstan

Die Gespräche fanden in einem Jahr statt, in dem Kasachstan und Deutschland auf 34 Jahre diplomatische Beziehungen zurückblicken. Deutschland zählt seit Langem zu den bedeutenden europäischen Wirtschaftspartnern Kasachstans.

Nach Angaben des Akimats wurden seit 2005 mehr als acht Milliarden US-Dollar an deutschen Direktinvestitionen in das Land eingebracht. Kasachstanweit sind mehr als 1.000 Unternehmen mit deutscher Kapitalbeteiligung tätig.

Für das Gebiet Almaty besitzt die Zusammenarbeit mit Deutschland ebenfalls wirtschaftliches Gewicht. Der Außenhandelsumsatz der Region belief sich 2025 auf 2,87 Milliarden US-Dollar. Der Handel mit Deutschland machte davon 147 Millionen US-Dollar aus. Die Regionalverwaltung setzt darauf, dieses Volumen durch neue Projekte und engere Kontakte zwischen Unternehmen weiter zu steigern.

Das Treffen in Qonajew unterstreicht den Anspruch des Gebiets Almaty, sich als verlässlicher Partner für deutsche Wirtschaft, Technologie und Investitionen zu positionieren. Zugleich bietet es die Möglichkeit, die deutsch-kasachische Zusammenarbeit stärker auf regionaler Ebene mit konkreten Vorhaben zu füllen.

Quelle: gov.kz

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