Der offizielle Besuch von Präsident Kassym-Schomart Tokajew am vergangenen Dienstag in Brüssel hat die wachsende Bedeutung der Beziehungen zwischen Kasachstan und der Europäischen Union unterstrichen.
Gemeinsam mit dem Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, und der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, bekräftigte er den gemeinsamen Willen, die strategische Partnerschaft weiter zu vertiefen und auf eine neue Ebene zu heben. Im Mittelpunkt der Gespräche standen der Ausbau der Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Investitionen, Energie, Verkehr, Digitalisierung, kritische Rohstoffe und nachhaltige Entwicklung.
Die Europäische Union bleibt der wichtigste Handels- und Investitionspartner Kasachstans. Besonders der Transkaspische Internationale Transportkorridor gewinnt als Verbindung zwischen Europa und Asien an Bedeutung, was auch der Stärkung widerstandsfähiger Lieferketten dient. Daneben spielten Fragen der Energieversorgungssicherheit und der nachhaltigen Transformation eine wichtige Rolle in den Gesprächen.
Ein wichtiges Signal für die Bürger:innen ist der deutliche Fortschritt, der bei den Verhandlungen über ein Visaerleichterungsabkommen zwischen Kasachstan und der EU erzielt worden ist. Die Gespräche befinden sich in einer fortgeschrittenen Phase und zielen darauf ab, Reisen in die EU für kasachstanische Staatsbürger:innen künftig deutlich zu erleichtern. Vorgesehen sind unter anderem vereinfachte Verfahren, kürzere Bearbeitungszeiten sowie ein erleichterter Zugang zu Mehrfachvisa, was insbesondere den Austausch in den Bereichen Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft stärken soll.
Die in Brüssel gemeinsam unterzeichnete Erklärung unterstreicht das Interesse an Stabilität, nachhaltigem Wachstum und einer engeren Vernetzung zwischen der Europäischen Union und Kasachstan.

























