Kasachstans Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat sich mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder getroffen. Dabei dankte das kasachische Staatsoberhaupt Söder für die Gastfreundschaft und die Einladung zu einem Besuch in Bayern.

„Ich schätze die Eigenständigkeit, die wirtschaftliche Stärke und das Innovationspotenzial Bayerns sehr“, sagte Tokajew. Am Vortag habe er bereits ausführliche Gespräche mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Friedrich Merz geführt. Nun gelte es, die getroffenen Vereinbarungen in konkrete Ergebnisse umzusetzen. Bayern sehe er dabei als einen wichtigen Partner.

Der Freistaat verbinde fortschrittliche Leistungen in Industrie und Wissenschaft mit einer tiefen Verbundenheit zu seinen Traditionen. Diese Eigenschaften machten Bayern zu einem der wichtigsten Motoren der deutschen Wirtschaft und zu einem verlässlichen Partner Kasachstans bei der Modernisierung und Diversifizierung der Wirtschaft, so Tokajew.

Nach Ansicht des Präsidenten bietet die Verbindung der technologischen Möglichkeiten Bayerns mit den Ressourcen und dem industriellen Potenzial Kasachstans erhebliche Chancen für eine weitere Zusammenarbeit.

Auch der Ausbau der Verkehrsverbindungen zwischen Kasachstan und Deutschland sei von großer Bedeutung. Eine bessere Anbindung könne dazu beitragen, die Volkswirtschaften und Menschen beider Länder noch enger miteinander zu verbinden.

Markus Söder betonte seinerseits, dass Bayern angesichts seines Interesses an der Erschließung neuer Wachstumsfelder an einer vielseitigen Zusammenarbeit mit Kasachstan interessiert sei. Zudem dankte er dem kasachischen Präsidenten für die Unterstützung bayerischer Unternehmen, die bereits in großer Zahl in Kasachstan vertreten sind.

Zum Abschluss erklärte Tokajew, er würde sich freuen, den bayerischen Ministerpräsidenten künftig in Kasachstan begrüßen zu dürfen.

Quelle: akorda.kz

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