Im Zuge seiner Zentralasienreise fanden am vergangenen Dienstag Gespräche zwischen kasachischen Regierungs- und Parlamentsvertretern und dem Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt und Mitglied des Deutschen Bundestages, Gunther Krichbaum, statt.
Im Mäschilis, dem Unterhaus des kasachischen Parlaments, trafen dessen Vize-Sprecher Albert Rau und weitere Abgeordnete auf den deutschen Gast. Parallel fanden auch Gespräche mit der Ersten Stellvertretenden Premierminister Roman Sklyar statt. Im Mittelpunkt stand die weitere Vertiefung der kasachisch-deutschen Beziehungen.
Beide Seiten hoben die strategische Bedeutung der Partnerschaft zwischen Deutschland in der Europäischen Union und Kasachstan in Zentralasien hervor und betonten das Potenzial für eine engere Zusammenarbeit vor dem Hintergrund aktueller geopolitischer Entwicklungen. Besonderes Augenmerk galt dem Ausbau des interparlamentarischen Dialogs, der künftig systematischer gestaltet werden soll. Zudem wurden Perspektiven der Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Investitionen, Energie, grüne Transformation, Wissenschaft, Bildung und Digitalisierung erörtert.
Auch kulturell-humanitäre Beziehungen, Bildungsprogramme und Jugendaustausch sollen weiter gestärkt werden. In diesem Zusammenhang wurde die Rolle der mehr als 220.000 Deutschen in Kasachstan als verbindendes Element zwischen beiden Ländern hervorgehoben. Als praktische Anerkennung dieser Rolle besuchte der Abgeordnete auch das Kasachisch-Deutsche Zentrum in Astana, in welchem die Stiftung „Wiedergeburt“ ihren Sitz hat.
Ein ausführliches Interview mit Gunther Krichbaum wird es in der kommenden Ausgabe der DAZ geben.
























