Latinisierung des kasachischen Alphabets

So würde man “lateinisches Alphabet” auf latinisiertem Kasachisch schreiben.
So würde man “lateinisches Alphabet” auf latinisiertem Kasachisch schreiben. | Foto: DAZ

Die Umstellung des kasachischen Alphabets betrifft etwa 11 Millionen Menschen. Die DAZ hat mit fünf von ihnen gesprochen: Was halten Sie von der Latinisierung?

Die Umstellung des Alphabets der kasachischen Sprache auf lateinische Buchstaben ist seit der Ausrufung der Unabhängigkeit des Landes im Gespräch. Seit 2012 ist dieser Plan konkreter. Mit einem Dekret des Präsidenten Nursultan Nasarbajew soll die Änderung des Alphabets bis 2025 vollzogen werden. Er leitete die Idee mit dem Anspruch ein, Kasachisch zur „modernen Informationssprache“ entwickeln zu wollen.

Hin und her zwischen Latein und Kyrillisch

Für das kasachische Alphabet wird diese Änderung nicht die erste sein. Nachdem das durch Atatürk für alle Turksprachen einheitliche lateinische Alphabet 1929 eingeführt worden war, wurde die kyrillische Schreibweise für das Kasachische unter Stalin 1940 durchgesetzt.

Die Änderung des Alphabets der kasachischen Sprache betrifft etwa elf Millionen Kasachisch sprechende Menschen weltweit. In der Republik Kasachstan leben rund 18 Millionen Menschen. Eine kasachische Minderheit lebt in Russland, in der Mongolei, in Usbekistan, in Tadschikistan, Afghanistan, dem Iran und der Türkei.

Die DAZ wollte mehr wissen und hat sich mit fünf Einwohnern aus Almaty unterhalten: Was halten Sie von der Latinisierung?

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Ruslan M.: Wir haben keine Wahl: Wir müssen weitergehen. | Foto: DAZ

Ruslan M.
Journalist, 43
(führte das Interview auf Deutsch)

Was hältst du von dem Plan der Latinisierung des kasachischen Alphabets?

In der Vergangenheit haben wir bereits Orchon-Runen zur Verschriftlichung der frühen Turksprachen verwendet. Daraufhin haben wir ein arabisches, ein lateinisches und dann ein kyrillisches Alphabet für die kasachische Sprache gehabt. Jetzt soll die Latinisierung kommen. Genauso sieht die Geschichte mit unserer Hauptstadt aus. Erst war sie in Orenburg, dann in Kysylorda, dann in Almaty und nun in Astana. Also: Der Sinn des Lebens ist immer die Bewegung. Wir sind Nomaden, wir bewegen uns. Die ganze Welt bewegt sich.

Manchmal denke ich, dass Veränderung an sich sozusagen eine Art Werkzeug der Wirtschaft ist. Kasachstan steht in ständigem Wettkampf mit der Welt. Wir können weder mit China als Textilland konkurrieren, noch mit Deutschland als Industrieland. Wir müssen trotzdem in der Wirtschaft weiterkommen. Früher sollte das durch die Verlegung der Hauptstadt von Almaty nach Astana erreicht werden, heute mit der Umstellung des Alphabets.

Welche Vor- und Nachteile siehst du darin?

Natürlich ist es für die Leute, die im Internet aktiv sind, ein riesiger Vorteil. Es gab eine große Diskussion um die Frage, wie wir „Shymkent“ schreiben müssen – mit i oder mit y. Mit der Latinisierung gäbe es eine einheitliche Schreibweise, die international verwendet werden kann.

Nachteile… Hm. Viele Menschen haben Angst, dass das Vorhaben einen riesigen Graben zwischen der russischsprachigen und der kasachischsprachigen Welt aufreißt und außerdem zwischen jenen, die auf Kyrillisch und jenen, die auf Lateinisch schreiben. Manche Menschen sagen, dass es eine Bedrohung für die kasachische Literatur und Geschichte ist. Wir haben viele Bücher, die in kyrillischen Buchstaben geschrieben sind.

Aber jetzt wird es so sein, dass alte Leute alte Bücher lesen, die auf Kyrillisch geschrieben und gedruckt sind – während die jungen Leute neue Bücher bekommen müssen, die in lateinischen Buchstaben geschrieben und gedruckt sind. So entsteht ein Graben zwischen Menschen, die die gleiche Sprache sprechen: Eine große Gruppe von Menschen, die Kasachisch spricht und auf Kyrillisch liest und eine neue Gruppe, die auf Lateinisch liest.

Dabei gibt es bereits viele Faktoren, die unsere Gesellschaft spalten: Russischsprachige – Kasachischsprachige; Menschen aus großen Städten – Leute aus kleinen Dörfern. Die Veränderung des Alphabets wäre ein weiterer Faktor.

Was wird die Latinisierung für dich persönlich bedeuten?

Ich persönlich beschäftige mich eigentlich gern mit Fremdsprachen. Für mich ist es kein Problem, da ich das lateinische Alphabet kenne. Die kasachische Sprache ist für mich nicht fremd, sondern die Sprache meines Landes und vieler meiner Freundinnen und Freunde. Aber ich weiß, dass es für viele andere Leute – für meine Kollegen, Freunde, viele unbekannte Leute – zwar kein Problem, aber eine schwierige Aufgabe darstellt. Und ich wünsche allen, die diese Latinisierung irgendwie schaffen müssen, viel Erfolg und viel Geduld. Wir haben keine Wahl: Wir müssen weitergehen.

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Erika R.: Warum sprechen wir von einem neuen Alphabet? Das ist nicht der springende Punkt. | Foto: DAZ

Erika R.
Journalistin, 24
(führte das Interview auf Englisch)

Was hältst du von dem Plan der Latinisierung des kasachischen Alphabets?

Das erste, was ich dachte, als ich von der Latinisierung gehört habe, war: Warum sprechen sie über solche Fragen, wenn wir doch so viele andere Probleme in unserem Land haben – und die Latinisierung ist nicht das größte! Tatsächlich bin ich nicht gegen die Latinisierung, ich finde die Idee in einigen Punkten nicht schlecht. Aber ich weiß nicht, weshalb jetzt solch ein Fass aufgemacht werden soll: In manchen Teilen unseres Landes haben wir kein Gas oder Wasser – warum sprechen sie über Sprache?

Ich glaube, der wichtigste Punkt einer Sprache ist das alltägliche Leben der Menschen. Im Kasachischen haben wir aber keine neuen Wörter, zum Beispiel für Internet, Computer, Fernsehen und so weiter. Und die Leute versuchen, Wörter dafür zu erfinden. Wir haben auch nur wenige Wikipedia-Seiten auf Kasachisch. Die Menschen hier sprechen eine alte kasachische Sprache, die sich über 70 Jahre hinweg nicht weiterentwickelt hat.

Ich zum Beispiel bin 1992 geboren. Meine Mutter, sowie meine Großmutter sind Kasachinnen, aber ich spreche kein Kasachisch und keiner meiner Freunde spricht es. Heute haben wir eher das Problem, diese Sprache überhaupt zu können. Wir müssen anfangen, eine Sprache zu lernen – warum sprechen wir von einem neuen Alphabet? Das ist nicht der springende Punkt.
Die Regierung möchte mit diesem Plan all die unterschiedlichen Menschen miteinander vereinen. Aber ich glaube, sie werden nur mehr voneinander getrennt.

Welche Vor- und Nachteile siehst du darin?

Vorteile… Zum Beispiel: Meine Mutter lernt gerade Deutsch, tut sich aber schwer mit dem lateinischen Alphabet. Mit einem lateinischen Alphabet in ihrer Muttersprache würde ihr das leichter fallen. Auch wenn sie reist, könnte sie die Wörter in anderen Sprachen zumindest lesen. Ich glaube, dass die Latinisierung letztendlich eine globale Angelegenheit und ein guter Schritt für alle ist. Denn vielleicht sprechen wir in Zukunft alle Englisch.

Andererseits haben wir andere große Probleme. Und ich weiß nicht wie dieser Plan realisiert werden soll. Zum Beispiel haben wir im Kasachischen bestimmte Buchstaben und das lateinische Alphabet kann diese gar nicht ausdrücken. Und außerdem: Es ist so eine große Summe Geld, welche die Regierung in dieses Projekt investieren muss. All der Aufwand! Und dieses Geld kommt aus unseren Steuern. Ich möchte aber meine Steuern lieber für wichtige Dinge bezahlen, wie die Entwicklung in den Dörfern, für Menschen, die leiden – und nicht für die Änderung eines Alphabets.

Was wird die Latinisierung für dich persönlich bedeuten?

Für mich persönlich wird sie nichts bedeuten. Erstens, natürlich, weil ich kein Kasachisch spreche. Ich finde Kasachisch schön und es ist Teil meiner Familie. Aber die Latinisierung wird keine große Sache für mich sein. Wenn ich ein kasachisches Wort in kyrillischen Buchstaben lese und es nicht verstehe – werde ich es auch nicht besser verstehen, wenn es in lateinischen Buchstaben geschrieben ist.

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Tamara R.: Alle Traditionen, Sitten und Bräuche sind mit der Sprache verbunden. | Foto: DAZ

Tamara R.
Rentnerin, ehemals Kasachischlehrerin
(führte das Interview auf Kasachisch)

Was halten Sie von dem Plan der Latinisierung des kasachischen Alphabets?

Für mich ist es nicht egal, was in der Gesellschaft passiert. Die Latinisierung wird mich selbst nicht mehr betreffen, aber alles, was in der Gesellschaft geschieht und sie nach vorne bringt, erfreut mich. Wir in der Familie beobachten alle diese Neuigkeiten, analysieren und diskutieren sie.

Ich finde gut, dass unser Alphabet latinisiert werden soll. Ich glaube, dass dieser Plan gut für die Entwicklung der kasachischen Sprache ist. Die echte kasachische Sprache verschwindet heute langsam und die Latinisierung kann dazu beitragen, das Kasachische zu bewahren.
Außerdem wird sich uns mit dieser Neuerung eine Tür zu anderen Ländern öffnen, sodass wir mit dem Rest der Welt frei in Kontakt treten können.

Welche Vor- und Nachteile sehen Sie darin?

In der Latinisierung sehe ich sehr viele Vorteile. Mit der Einführung des kyrillischen Alphabets sind uns einige Buchstaben verschwunden, mit welchen wir die kasachische Sprache vollkommener ausdrücken konnten. Mit der Latinisierung werden wir vielleicht all diese verlorenen Buchstaben wiederbekommen und wieder verwenden können.

Außerdem ist dieser Schritt gut für die Wissenschaft, für Forschung und Ökonomie unseres Landes. Medizinische und technische Termini sowie Begriffe der Forschung werden in vielen Ländern mit lateinischen Buchstaben bezeichnet. Ich habe die Hoffnung, dass es mit einem lateinischen Alphabet leichter wird, mit anderen Ländern auf wissenschaftlicher Ebene in Kontakt zu treten. Das kann helfen, unsere eigene Wissenschaft zu entwickeln.

Nachteile gibt es, meiner Meinung nach, nicht so viele. Einzig muss man sagen, dass die Latinisierung unsere Gesellschaft in zwei Gruppen teilen könnte. Also in russischsprachige und kasachischsprachige Kasachen. In anderen Ländern, welche die Latinisierung bereits hinter sich haben, können wir das sehen: Dort gibt es sogar russischsprachige Schulen, die auf Kyrillisch schreiben, und muttersprachliche Schulen, welche das Lateinische benutzen. Usbekistan ist ein Beispiel dafür. Auch bei uns in Kasachstan kann es dazu kommen.

Was wird die Latinisierung für Sie persönlich bedeuten?

Ich selbst bin mit dem kyrillischen Alphabet aufgewachsen, das lateinische Alphabet habe ich nie gelernt. Aber weil meine Eltern und Großeltern Kasachisch noch in lateinischen Buchstaben gelesen haben, kann auch ich einige Wörter in der lateinischen Schreibweise lesen. Ich erinnere mich daran noch aus der Kindheit.

Ich kann nicht sagen, dass es mich persönlich betreffen wird. Aber für meine Kinder, für die kommende Generation, wird die Latinisierung gut und wichtig sein. Wir sollten nicht die russisch-kasachische, sondern die richtige, saubere kasachische Sprache bewahren. Alle Traditionen, Sitten und Bräuche sind mit der Sprache verbunden. Leider verschwinden heutzutage all unsere Traditionen. Viele Menschen der jungen Generation zum Beispiel kennen nicht einmal grundlegende Traditionen. Wir müssen sie aber an die nächste Generation weitergeben. Mit der Latinisierung ist die saubere kasachische Sprache wieder möglich, und durch die Sprache können all diese Traditionen wieder aufleben.

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Maksat B.: Es kostet eine Menge Geld. | Foto: DAZ

Maksat B.
IT-Fachmann, 23
(führte das Interview auf Deutsch)

Was hältst du von dem Plan der Latinisierung des kasachischen Alphabets?

Ich denke, wir haben derzeit viele andere Probleme in Kasachstan, welche wir zuerst lösen müssen. Dann können wir zum Beispiel an die Latinisierung denken. In der Zukunft, aber nicht jetzt. Vielleicht im Jahr 2030, oder so.

Welche Vor- und Nachteile siehst du daran?

Was die Vorteile betrifft, denke ich, dass unsere Regierung das für die Verbesserung unserer Verhältnisse mit Europa und den USA macht. In der Zukunft werden Kinder besser Englisch lernen können und einfacher mit Menschen aus den Ländern, die ebenfalls das lateinische Alphabet benutzen, in Kontakt kommen.

Bezüglich der Nachteile… Es kostet eine Menge Geld. Wir müssen alle Dokumente, die wir schon haben, ändern: Internationale Verträge, Straßenschilder, Bücher und so weiter und so fort. Außerdem denke ich, dass alte Menschen sowie Leute, die nicht an der Uni studieren, sondern zum Beispiel einfach arbeiten, keine Zeit zum Lernen haben. Ich denke, das ist nicht so eine wichtige Sache für unser Volk.

Was wird die Latinisierung für dich persönlich bedeuten?

Für mich gäbe es keine Veränderung, denke ich. Vielleicht. Ich kann lateinische Buchstaben schon lesen und es ist kein Problem für mich. Aber für meine Verwandten ist es natürlich ein großes Problem. Sie müssen es noch lernen – aber sie haben schon vor vielleicht zwanzig Jahren die Uni oder die Schule absolviert. Heute arbeiten sie viel und haben keine Zeit zum Lernen. Aber wir leben in einer Zeit, in der wir hart arbeiten, weil wir natürlich Geld verdienen müssen.

Meruert M.: Unsere Jugend wird sich schnell umstellen. | Foto: DAZ

Meruert M.
Flugbegleiterin und Lehrerin für Kasachisch und Englisch, 33
(führte das Interview auf Russisch)

Was hältst du von dem Plan der Latinisierung des kasachischen Alphabets?

Ich stehe der Latinisierung positiv gegenüber. Ich denke, dass, wenn eine Latinisierung angestrebt wird, man sie schnell und unverzüglich einführen muss.

Der größte Vorteil der Latinisierung wäre, dass wir offener und zugänglicher für die Welt werden würden. Das Erlernen von Fremdsprachen wie Englisch, Deutsch, Französisch und sogar Spanisch würde einfacher werden.

Welche Vor- und Nachteile siehst du darin?

Ich möchte ein Beispiel geben. Ich habe einen Bekannten, der in Paris lebt. Er ist Kasache. Von 1932 bis 1933, zu Zeiten des Holodomors, war seine Familie umgesiedelt. Zunächst zogen sie in die Türkei und später nach Paris. Mittlerweile ist er erwachsen und verheiratet und spricht Englisch, Französisch und Kasachisch. Er erzählte mir, dass er nach einem Besuch in Almaty darüber nachgedacht hat, nach Kasachstan zu ziehen. Er sagte, hier hätten fast alle auf Russisch gesprochen und nur wenige hätten ihn auf Kasachisch verstanden. Aber noch problematischer fand er die Orientierung in der Stadt. Aufgrund der kyrillischen Schilder und Straßennamen konnte er weder einen Supermarkt noch eine Apotheke finden. Es gibt viele Kasachen in Frankreich, doch die Jugend vergisst langsam die Sprache. Mein Bekannter hat mir versichert, dass man das Interesse der Jugendlichen eher wecken könnte, wenn Kasachisch auf Latein wäre.

Auch in Deutschland gibt es eine große kasachische Diaspora, vor allem um München herum. Jährlich versammeln sich die europäischen Kasachen zu einem „Krutai“. Die Veranstaltung findet jedes Jahr in einem anderen Land statt. Die Menschen sprechen alle verschiedene europäische Sprachen – aber was sie vereint ist die kasachische Sprache, die sie vor dem Vergessen schützen wollen.

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Für diese Gruppe wäre die Latinisierung eine sehr frohe Botschaft. Kasachstan würde davon auch nur profitieren, da bin ich mir sicher. Aber man muss es schnell machen, genauso wie bei der Umstellung auf den Euro in Europa. Viele Deutsche waren dagegen, denn sie waren an die Deutsche Mark gewöhnt. Vor allem die ältere Generation hatte Bedenken geäußert. Doch schaut man heute auf Europa, scheint es niemanden mehr zu stören und auch der Wirtschaft Europas hat die Umstellung keinen Abbruch getan. Es gab Gegenstimmen, doch jetzt ziehen selbst diese Leute viele Vorteile daraus.

Und hier ist es das Gleiche: Wenn wir sofort auf das lateinische Alphabet umstellen, werden sich natürlich viele aufregen. Vor allem unsere Großeltern- und Elterngeneration. Doch unsere Jugend wird sich schnell umstellen.

Was wird die Latinisierung für dich persönlich bedeuten?

Ich bin Lehrerin für Englisch und Kasachisch. Das ist eine seltene Kombination. Wenn ich zum Beispiel nach Europa gehen würde, könnte ich Sprachkurse für die kasachische Diaspora anbieten, denn ich kann Englisch und Kasachisch und ich lerne Deutsch. Für mich persönlich würde die Latinisierung also eine Erleichterung beim Vermitteln der Sprache bedeuten. Wir würden uns alle verstehen, ganz ohne das Kyrillische. Eine Umstellung würde neue berufliche Möglichkeiten für mich persönlich eröffnen, egal, ob im Ausland oder hier. Sie wird mich zuversichtlich in die Zukunft blicken lassen.

Die Interviews führte Inés Noé. Dolmetschung aus dem Kasachischen: Saltanat Aschirowa; Übersetzung aus dem Russischen: Julia Boxler.