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Gesellschaft

„Als Russen dritte Wahl“

Der Russlanddeutsche Andre Vogel, eigentlich ausgebildeter Sportlehrer, produziert seit 1996 Möbel in Almaty. Zuvor hatte er sechs Jahre mit seiner Familie in Deutschland gelebt,...

Schreiben für die Selbsterkenntnis

Der Literaturwettbewerb „Wir sind Fremde“ richtet sich an russlanddeutsche Kinder und Jugendliche in Deutschland. Texte darüber, wie die 12- bis 20-Jährigen sich und ihr...

Beratung über große Distanzen

Vom 9. bis 16. Mai werden Mitarbeiter der Deutschen Botschaft in Almaty auf Konsularreise gehen. Welche Orte die Beamten besuchen wollen und was das...

Russlanddeutschen helfend beistehen

Deutschland hat einen neuen Aussiedlerbeauftragten, der sich für die Belange nationaler Minderheiten einsetzen soll. Von der Einführung des Parlamentarischen Staatssekretärs Christoph Bergner in sein...

„Ich will verstehen, wie die Menschen in Kasachstan ticken!“

Die 22-jährige Christina Steinbrecher ist für vier Wochen Praktikantin bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Almaty. Das Besondere an ihrem Aufenthalt: Christina ist ursprünglich in Taldykurgan...

In Barzowa gibt es nur noch Grasland

„Die Leute von Barzowa.“ So hat Gottlieb Jekel aus Künzelsau sein Buch genannt. Akribisch hat der 76-Jährige das Schicksal der Menschen verfolgt, die in...

Töne suchen fürs Jubiläum

Am vierten Advent feiert Moskaus einzige deutsche Kirche ihr 100-jähriges Jubiläum. Ein Pastor aus Karlsruhe müht sich seit Monaten um die Sanierung des Gotteshauses,...

Weihnachtstraditionen

Die Deutschstämmigen in Russland, Kasachstan und anderen Staaten haben über Jahrzehnte die deutschen Traditionen gepflegt und an ihre Kinder weitervermittelt. Das Weihnachtsfest war für...

Per Metro unterwegs in den tiefen Eingeweiden von St. Petersburg

Sie galt als eine der größten Errungenschaften der UdSSR – die prächtige U-Bahn von St. Petersburg. Bis heute ist sie eine der Hauptsehenswürdigkeiten der...

Kommunionskleid aus Mullbinden

  Das Schicksal der zum Ende des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland vertriebenen oder geflüchteten Menschen steht im Mittelpunkt einer Ausstellung in Bonn. Der deutsche Bundespräsident...
Claudia Schwaiger studiert Konferenzdolmetschen (Französisch und Russisch) an der Karl-Franzens-Universität in Graz, Österreich, und ist spezialisiert auf das Lernen von Sprachen und Kulturen. Derzeit arbeitet sie als Praktikantin bei der DAZ.

Sprachtandem – Fremdsprachenlernen aus erster Hand

Wer schon immer Deutsch lernen wollte, sollte sich Beispiel an unseren Tandem-Lernern nehmen. Seit die DAZ die Initiative zum Sprachaustausch startete, haben sich schon...

Tandem-Anzeige | Claudia Schwaiger

Mein Name ist Claudia Schwaiger und ich bin eine Sprachstudentin aus Graz, Österreich. Von Juli bis Ende September 2017 mache ich ein Praktikum in...

Tandem-Anzeige | Linda Winkler

Mein Name ist Linda Winkler, ich bin 24 Jahre alt und komme aus Österreich. Seit September 2016 lebe ich mit meinem Mann in Almaty....

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Mein Name ist Dominik Urak und ich bin Student aus Wien. Im Juli und August 2017 mache ich ein Praktikum in Almaty. Weil ich...

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#humansofastana Tengiz Katscharidze erzählt:

"Im Jahr 2001 habe ich mein Studium in Georgien an einer deutschsprachigen Fakultät für Wirtschaft und Recht abgeschlossen. Daraufhin fand ich heraus, dass die GTZ (Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, Anm. d. Red.) Stipendien für Absolventen aus der GUS-Region verteilt und es einem ermöglicht, in Deutschland an Projekten in den Bereichen Landwirtschaft und Management mitzuarbeiten. Deutschland hat mich schon immer interessiert, weil meine Familie der deutschen Kultur und Sprache seit jeher sehr nahe steht. Meine Mutter ist Professorin für Deutsch an einer Universität in Georgien.

So bin ich dann über die GTZ für ein zweijähriges Studium nach Deutschland gegangen. Dort habe ich auch meine Ehefrau Assel kennengelernt. Sie war ebenfalls Stipendiatin dieses Programms. Vielleicht war es Schicksal, dass wir uns dort getroffen haben. Es war eine sehr lustige und interessante Zeit – eine der schönsten in meinem Leben!

Nach dem Studium lebten Assel und ich zuerst ein Jahr lang getrennt, da wir beide nach unserem Abschluss in unsere Heimatländer zurückkehrten. Aber wir sind über das Internet und Telefon in Kontakt geblieben.

Die Verbindung zwischen Georgien und Kasachstan war damals sehr schlecht. Es gab keinen Direktflug, meine erste Reise nach Kasachstan dauerte daher 48(!) Stunden. Von Tiflis nach Baku bin ich mit dem Bus gefahren, von Baku nach Taschkent habe ich das dann Flugzeug genommen. In Taschkent bin ich in das nächste Flugzeug gestiegen und nach Almaty geflogen. Von Almaty habe ich dann den Zug nach Astana genommen. Und das alles nur, weil ich Assel wiedersehen wollte. Und das war auch noch im Winter. Man kann sagen, dass das ein kleiner Kultur- und Klimaschock für mich war. Ich konnte in Astana bei -35° Celsius kaum atmen. Aber es hat sich gelohnt!

Im Sommer 2005 haben wir endlich geheiratet und dann zehn Jahre lang in Georgien gelebt. Im Jahr 2014 sind wir zusammen mit unseren Kindern nach Astana gezogen. Hier konnte ich weiter meiner Lieblingstätigkeit nachgehen. Im Moment leite ich das „Café Tselinnikov“ und vor Kurzem haben wir noch ein paar interessante Lokale in Astana aufgemacht, die Bars „Punkt P“ sowie „404Barnotfound“.

Inzwischen leben und arbeiten wir hier so schon seit über drei Jahren und fühlen uns in Astana sehr wohl."
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